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Afghanistan: Zukunft ohne Krieg und Gewalt

In Afghanistan herrscht seit 30 Jahren Krieg. Leidtragende sind vor allem Zivilisten. Trotz beachtlicher Aufbauerfolge lebt immer noch die Hälfte der Menschen in Armut, jeder Dritte ist akut von Hunger bedroht.

Oxfam fordert, die Bevölkerung wirksamer vor Kriegshandlungen zu schützen und die Hauptursache der Gewalt zu bekämpfen: die extreme Armut vor allem in ländlichen Gebieten.

Oxfam setzt sich dafür ein, die Rechte der Frauen in Staat und lokalen Gemeinschaften zu stärken und ihnen einen besseren Zugang zu Gesundheitsfürsorge, Bildung und Arbeit zu ermöglichen. Nur so können sie aktiv zum Aufbau ihres Landes beitragen.

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05 | März | 2012

Jugend in Afghanistan: „Generation Kunduz“ auf Kino-Tour

Mirwais, 10 Jahre, aus Kundus. © Martin Gerner
Mirwais, 10 Jahre, aus Kundus. © Martin Gerner

Oxfam fördert die bundesweite Kino-Tournee des preisgekrönten Dokumentarfilms "Generation Kunduz". Er zeigt eindrucksvoll den Alltag und die Hoffnungen fünf junger Menschen in Afghanistan. Sie finden sich nicht ab mit Krieg und Elend, sondern träumen von Frieden und gesellschaftlichem Aufbruch oder einfach auch beruflicher Erfüllung.

Eindrucksvoller Dokumentarfilm

Obwohl noch nicht oder gerade erst volljährig – es sind beeindruckende Persönlichkeiten, die Filmemacher und Afghanistan-Korrespondent Martin Gerner mit der Kamera in ihrem oft harten Alltag begleitet. Der zehnjährige Mirwais arbeitet als Schuhputzer. Für Schule bleibt da kaum Zeit, er muss seine Familie unterstützen. Über den Krieg spricht er fast wie ein Erwachsener. Nazanin, eine Lokalreporterin, kämpft für Gleichberechtigung, obwohl sie die Burka tragen muss. Student Hasib hofft auf mehr Demokratie und engagiert sich als Wahlbeobachter. Ghulam und Khatera sind Schüler und drehen mitten in den Straßen von Kunduz ein Liebesdrama.

Lebensentwürfe trotz Krieg und Gewalt

Die Stadt Kunduz im Norden Afghanistans war im September 2009 Schauplatz eines – von einem deutschen Offizier angeordneten – verheerenden NATO-Luftangriffs auf zwei von Taliban entführte Tanklastzüge. Dabei kamen zahlreiche Zivilisten ums Leben oder wurden verletzt. Der Autor zeichnet vor dem Hintergrund dieser Ereignisse ein Bild der Seelenlage der jungen Generation in Afghanistan, die zwischen Taliban und ausländischem Militär aufwächst.

„Generation Kunduz“ zeigt: Es gibt ein anderes Afghanistan, jenseits der allzu oft auf Krieg und Gewalt fixierten Berichterstattung vieler Medien. Der Film versetzt die Zuschauer auf packende Weise mitten in die heutige Lebenswelt junger Afghaninnen und Afghanen.

Kinotour und Diskussionsveranstaltung

Oxfam Deutschland ist Medienpartner der bundesweiten Kino-Tournee 2012 von „Generation Kunduz“, die am 15. März in Saarbrücken startet (20:30 Uhr im Filmhaus Saarbrücken). Am 22. März wird der Film im Berliner Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz gezeigt (20:15 Uhr). Im Anschluss an die Vorführung findet mit Regisseur Martin Gerner, Oxfams Afghanistan-Referenten Robert Lindner und Afghanistan-Kenner Belal El-Mogaddedi ein Podiumsgespräch zum Film und zu aktuellen Problemen Afghanistans statt.

Mehr Informationen zum Film und zur Tournee: www.generation-kunduz.de

09 | Dezember | 2011

Afghanistan-Konferenz: Enttäuschend

Hohe Erwartungen, aber schwache Beschlüsse – das ist aus Sicht von Oxfam das Ergebnis der Bonner Afghanistan-Konferenz.

Bis auf die Ankündigung, die internationale zivile Hilfe nach dem Truppenabzug Ende 2014 mindestens zehn Jahre fortzusetzen und den Schutz der Menschen- bzw. Frauenrechte zum Bestandteil von Friedensverhandlungen zu machen, fiel das Abschlussdokument der in Bonn vertretenen rund 100 Regierungen enttäuschend vage aus. Lediglich EU-Außenbeauftragte Ashton machte auf der Bonner Afghanistan-Konferenz am 5.Dezember 2011 in ihrem Redebeitrag konkrete Zusagen zur Höhe der künftigen Beiträge für die zivile Hilfe und zum weiteren Polizeiaufbau.

Klarer Fahrplan fehlt

Oxfam hatte im Vorfeld von Bonn für den langfristigen zivilen Aufbau Afghanistans einen klaren Fahrplan gefordert, der vorrangig die Bekämpfung der Armut und die Durchsetzung von Menschenrechten zum Ziel hat. Oxfam mahnte zudem an, Übergriffe von afghanischen Sicherheitskräften und irregulären Milizen („Afghan local police“) gegen Zivilisten abzustellen. Bei der Ausbildung von Militär und Polizei muss dringend Priorität auf Rechtsstaatlichkeit und den Schutz der Zivilbevölkerung gelegt werden. Oxfam hat außerdem Mitte Oktober gemeinsam mit einem breiten Bündnis internationaler Nichtregierungsorganisationen ein Positionspapier veröffentlicht, in dem unter anderem gefordert wurde, die erreichten Fortschritte bei der Verwirklichung von Frauenrechten nicht einem politischen Ausgleich mit Aufständischen zu opfern.

Zusagen vage

Die im Abschlussdokument von Bonn enthaltene Erklärung, die afghanische Zivilgesellschaft zu stärken und in den Friedensprozess einzubeziehen sowie insbesondere die Frauenrechte zur Grundlage von Verhandlungen zu machen, ist grundsätzlich willkommen.. Es bleibt jedoch unklar, wie die Versprechungen der in Bonn versammelten Regierungen konkret eingelöst und wie die Zivilgesellschaft in politische Entscheidungsprozesse eingebunden werden soll.

Im Juli 2012 soll eine Geberkonferenz in Tokio stattfinden. „Dies darf jedoch nicht bedeuten, dass drängende Probleme auf die lange Bank geschoben werden. Vor allem angesichts der akut drohenden Hungersnot in Teilen Afghanistans müssen unverzüglich Maßnahmen ergriffen werden, um den Zugang weiter Teile der Bevölkerung zu Nahrung, Gesundheit und Bildung zu sichern“, sagt Robert Lindner, der für Oxfam Deutschland die Bonner Afghanistan-Konferenz beobachtete. Robert Lindner ist auch Sprecher der Afghanistan-Arbeitsgruppe von VENRO.


01 | Dezember | 2011

Über 20.000 Menschen zeigen Solidarität mit afghanischen Frauen

Unterstützung für Frauenrechte vor Afghanistan-Konferenz in Bonn

Die Aktion für Solidarität mit afghanischen Frauen wurde erfolgreich abgeschlossen.

Mehr als 20.000 Unterstützer/innen haben mitgemacht, über 1.000 haben ihr Foto mit dem grünen Schal auf die Website ch16.org/afghanwomen hochgeladen. Aktivistinnen von Oxfam und anderen internationalen Nicht-Regierungsorganisationen übergaben die Fotos am 28.11.2011 an den britischen Außenminister Alistair Burt als Stellvertreter der Regierungsvertreter/innen von mehr als 90 Ländern. Diese werden am 5. Dezember über die Zukunft Afghanistans verhandeln – und damit auch über die Zukunft der afghanischen Frauen, deren Rechte bei einem vorschnellen Ende der zivilen Hilfe und einem falschen Ausgleich mit Aufständischen akut gefährdet wären.

Die Fotos von Unterstützer/innen aus aller Welt werden während der Bonner Afghanistan-Konferenz vom 2.-5. Dezember präsentiert. Mehr Infos: http://ch16.org/afghanwomen

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Es gibt auch viele Erfolge!

Ashley Jackson

Oxfam arbeitet seit über dreißig Jahren in Afghanistan – derzeit in 20 der 34 Provinzen, darunter einige der ärmsten und am schwersten zugänglichen des Landes, wie Daikundi im zentralen Bergland und Badakshan in Nordost-Afghanistan. Ashley Jackson leitete bis Anfang 2011 zwei Jahre lang Oxfams Lobbyarbeit in Kabul. Sie berichtet von ihren Erfahrungen:

Was macht Oxfam in Afghanistan?

Wir arbeiten sehr viel mit lokalen Organisationen zusammen und unterstützen vor allem Menschen in ländlichen Regionen, sich selbst aus der Armut zu befreien. In mehreren Ausbildungszentren in der Provinz Parwan in der Nähe von Kabul bieten wir zum Beispiel Trainingskurse für Bauern an, in denen sie lernen, den Ertrag ihrer Rosinenproduktion zu steigern. Wir geben den Menschen auch Unterstützung beim Bau von Schulen, Latrinen und Straßen, und wir bereiten Wasser zu Trinkwasser auf.

Was hat sich geändert in den letzten zwei Jahren?

Die Sicherheitslage hat sich drastisch verschlechtert. Ich habe  in Kabul gelebt, wo es noch relativ sicher ist. Als ich vor zwei Jahren hier ankam, konnte ich relativ frei im Land reisen, jetzt ist das oft unmöglich. Es gibt einige Gegenden, in denen Oxfam und andere Nichtregierungsorganisationen derzeit nicht mehr hinfahren, geschweige denn arbeiten können. Das macht es natürlich schwierig, die Not leidenden Menschen zu erreichen.

Was waren die wichtigsten Anliegen bei Ihrer Arbeit?

Als Lobbyistin in Kabul habe ich bei Geberstaaten, der afghanischen Regierung und UN-Organisationen darauf gedrungen, dass die internationale Hilfe bei jenen Menschen ankommt, die sie am dringendsten brauchen. Oxfam setzt sich dafür ein, dass die Stimmen der Afghaninnen und Afghanen gehört und ihre Bedürfnisse berücksichtigt werden – und dass sie nicht zum Opfer von Kämpfen und verfehlter Politik werden.

18 Milliarden US-Dollar an Entwicklungshilfe sind ins Land geflossen – warum sind die Menschen immer noch so arm?

Laut den Vereinten Nationen ist Afghanistan das zweitärmste Land der Welt, immer noch stirbt jedes fünfte Kind vor seinem fünften Geburtstag und nur jeder zweite Afghane hat einen Stromanschluss. Doch es gibt auch Erfolge: Statt 5.000 Mädchen im Jahr 2001 können jetzt fast 2,5 Millionen Mädchen eine Schule besuchen und es gibt viel mehr Ärzte und Hebammen.

Dennoch haben die internationalen Geberstaaten bisher viel zuwenig in langfristige und nachhaltige Armutsreduzierung investiert. Fast 80 Prozent der Bevölkerung bestreitet den Lebensunterhalt aus der Landwirtschaft und damit verbundenen Wirtschaftszweigen. Eine einzige Missernte kann schnell zu einer Katastrophe führen. Krisenfestere Jobs zum Beispiel im verarbeitenden Gewerbe sind auf dem Land jedoch kaum vorhanden.

Anstatt dort anzusetzen, wo die Menschen am meisten Not leiden, konzentrieren viele Geberstaaten ihre Hilfe auf jene Gebiete, in denen sie auch militärisch engagiert sind. Der Grund dafür ist die zunehmende Verschlechterung der Sicherheitslage – und die zweifelhafte Annahme, mit Entwicklungshilfe die „Herzen und Köpfe“ der afghanischen Bevölkerung für die Soldaten der Geberländer gewinnen zu können.

In abgelegenen, aber vergleichsweise sicheren Provinzen wie zum Beispiel Daikundi haben viele Menschen kaum Hilfe erhalten. Dort gibt es keine geteerten Straßen und nur wenige Schulgebäude. Es ist paradox: Weil die Gegend relativ friedlich ist, lässt die internationale Gemeinschaft die Menschen im Stich und gibt kaum Unterstützung.

Laut Vereinten Nationen ist Afghanistan für Frauen das gefährlichste Land der Erde – was tut Oxfam um ihnen zu helfen?

Wir sind fest davon überzeugt, dass afghanische Frauen eine Schlüsselrolle bei der friedlichen Entwicklung ihres Landes haben. Wir stärken deshalb ihre Rechte und setzen uns dafür ein, dass sie bei den laufenden Friedensgesprächen gehört werden. Außerdem setzen wir uns intensiv für Mädchen- und Frauenbildung ein und bieten Hilfen zur Existenzgründung, damit sich Frauen ihren eigenen Lebensunterhalt verdienen können.

Was hat Sie am meisten beeindruckt?

Es war ein Besuch in einer Alphabetisierungsklasse für Frauen in einer abgelegenen Gegend im Norden. Ich habe mich mit einer etwa 50-jährigen Frau darüber unterhalten, was es für sie bedeutet, so spät im Leben lesen und schreiben zu lernen. Sie sagte: „Es ist, als ob man blind war und nun lernt zu sehen.“ Sie war froh, dass sie jetzt auf den Markt gehen und selber einkaufen kann, denn sie vermag nun die Preise lesen und weiß, dass man sie jetzt nicht mehr so leicht betrügen kann. Zum Abschied sagte sie: „Meine größte Freude als Großmutter ist es, meinen Enkelkindern zu helfen, lesen und schreiben zu lernen. Das ist etwas, was ihnen niemand mehr wegnehmen kann.“

 


 

Sechs Oxfam-Forderungen an die Bundesregierung zur Änderung ihrer Afghanistan-Politik

1. Not- und Entwicklungshilfe dort einsetzen, wo sie gebraucht wird

Deutschland und die anderen Staaten konzentrieren ihre zivile Hilfe für Afghanistan zu sehr auf jene Regionen, in denen ihre eigenen Truppen stationiert sind. Hilfsbedürftige Menschen in anderen Landesteilen werden dagegen vernachlässigt. Mehr deutsche Hilfe muss dort eingesetzt werden, wo sie am nötigsten ist – auch über den militärischen Verantwortungsbereich Deutschlands in Nordafghanistan hinaus.

2. Militäreinsatz und zivile Aufbauhilfe strikt trennen

Das deutsche Entwicklungsministerium fördert seit 2010 Projekte unabhängiger Hilfsorganisationen nur noch dann, wenn sie sich verpflichten, mit der Bundeswehr zu kooperieren. Oxfam und viele weitere unabhängige deutsche Hilfsorganisationen kritisieren, dass eine solche erzwungene Kooperation von Hilfsorganisationen mit dem Militär sowohl eigene Mitarbeiter/innen als auch die afghanischen Empfänger von Hilfe in unverantwortlicher Weise gefährden würde. Die Erfahrung in Afghanistan hat nämlich gezeigt, dass Entwicklungsprojekte, die militärischen Zielen dienen sollen, leicht zum Ziel von bewaffneten Angriffen werden.

Oxfam ruft darüber hinaus die Bundeswehr auf, keine Hilfsprojekte selbst durchführen, sondern unabhängigen zivilen Entwicklungsorganisationen zu überlassen. Die ISAF-Schutztruppe muss sich ausschließlich auf ihr UN-Mandat beschränken und für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen, zum Beispiel durch verstärkte Ausbildung der afghanischen Sicherheitskräfte.

3. Afghanistan braucht nachhaltige Entwicklung

Entwicklungshilfe wird in Afghanistan vielfach dazu verwendet, schnell vorzeigbare Erfolge zu erzielen. Deutschland will ebenso wie andere Geberstaaten auf diese Weise die „Herzen und Köpfe“ der Bevölkerung gewinnen, um Angriffen auf die eigenen Truppen vorzubeugen. Derartige Hilfsprojekte sind meist teuer und haben keine lange Lebensdauer. Entwicklungshilfe muss jedoch langfristig wirken – etwa durch Investitionen in das Bildungs- und Gesundheitswesen und in die Schaffung von Arbeitsplätzen, ganz besonders in ländlichen Gebieten. Legale Alternativen zu Gewalt und Drogenwirtschaft sind der wirkungsvollste Beitrag zur Sicherheit sowohl der afghanischen Bevölkerung als auch der internationalen Schutztruppe.

4. Frauenrechte und andere grundlegende Menschenrechte verteidigen

Die Bundesregierung unterstützt das laufende Friedens- und Reintegrationsprogramm der afghanischen Regierung, das auf die Verständigung mit aufgabewilligen Widerstandskämpfern zielt, mit erheblichen Geldmitteln. In Planung und Umsetzung dieses Programms ist die afghanische Zivilgesellschaft bisher jedoch völlig unzureichend einbezogen, Frauen haben dort kaum Mitspracherecht. Die Bundesregierung muss bei ihrer weiteren Unterstützung sicherstellen, dass diese Mängel behoben werden. Dabei müssen auch die in der afghanischen Verfassung verankerten fundamentalen Menschenrechte besonders für Frauen und Mädchen gewahrt werden und dürfen nicht etwa einem Ausgleich mit radikalen Kräften geopfert werden.

5. Aktivitäten besser mit anderen Staaten und der afghanischen Regierung koordinieren

Deutschland und die übrigen Geberstaaten müssen sich auf gemeinsame Ziele ihrer Entwicklungshilfe einigen und ihre Bemühungen besser koordinieren. Sie müssen außerdem nachprüfbare Ziele für ihr Engagement in Afghanistan formulieren und regelmäßig Rechenschaft darüber ablegen, was wirklich erreicht wurde. Die Menschen in Afghanistan und in den Geberländern haben ein Recht darauf, dass das eingesetzte Geld nachhaltige Erfolge bei der Verringerung der Armut hervorbringt.

6. Staatsaufbau fördern, Korruptionsbekämpfung unterstützen

Etwa zwei Drittel der internationalen Hilfe wird an der afghanischen Regierung vorbeigeleitet, zumeist aus Angst vor Misswirtschaft und Korruption. Deutschland und andere Geberstaaten tragen jedoch eine Mitschuld daran, dass Rechtsstaat und Verwaltung in Afghanistan kaum funktionieren – sie haben in den letzten Jahren viel zu wenig den Aufbau funktionierender staatlicher Strukturen unterstützt. Solange sich dies nicht ändert, bleibt der Kampf gegen die Korruption vergeblich.

Drei Jahrzehnte Krieg in Afghanistan haben bei der Bevölkerung Spuren hinterlassen. Oxfam hat vor Ort mit einigen Betroffenen über ihre Erlebnisse gesprochen. Hier sind ihre Geschichten.