Stromwechseln für Afrika
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Der Wechsel zu Öko-Strom hilft, den Klimawandel zu begrenzen und seine negativen Auswirkungen, die jetzt schon vor allem Menschen in armen Ländern betreffen, zu verringern. © Oxfam Deutschland
Foto: Mitarbeiter des Oxfam Shops Köln
Alle Oxfam Shops in Deutschland haben sich seit Juni 2009 an der Aktion „Stromwechseln für Afrika" beteiligt. © Katja Neubauer/Oxfam Deutschland
Foto: Kind angelt für ein besseres Klima im Oxfam Shop Kassel
Angeln für ein besseres Klima im Oxfam Shop Kassel © Uli Anders/Oxfam Deutschland
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Stromwechseln für Afrika

Deutschlands Energiepolitik trägt zu einer Verschärfung des Klimawandels bei - weiterhin sind fast 24 Kohlekraftwerke in Bau oder geplant (Stand Januar 2010). So ist ein katastrophaler Klimawandel nicht zu verhindern. Die Bekämpfung der weltweiten Armut wird damit unmöglich. Der Umbau der Energiesysteme in Deutschland auf Basis erneuerbarer Energiequellen ist dringend notwendig.

Politik und Wirtschaft müssen entschlossen handeln, um eine Energiewende in Deutschland einzuleiten. Oxfams Kampagne „Stromwechseln für Afrika" zeigte den Verbraucher/-innen, dass auch sie einen Beitrag leisten können. Jede/-r kann der Energie-Revolution ein wenig auf die Sprünge helfen: Ein Wechsel zu einem Öko-Stromanbieter verbessert nicht nur die persönliche Treibhausgasbilanz. Er stärkt auch den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland und schwächt das politische Gewicht der großen, klimaschädlichen Energiekonzerne.

Von Mai bis Dezember 2009 versuchten wir, mit „Stromwechseln für Afrika" so viele Menschen wie möglichen zu überzeugen, zu einem der vier „echten" Öko-Stromanbieter zu wechseln.

Stromwechseln
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Ein Wechsel zu einem Öko-Stromanbieter ist ein wichtiger Schritt, der Treibhausgase und den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland sichert. Das hilft, den Klimawandel zu begrenzen und die negativen Auswirkungen auf die Menschen in den Entwicklungsländern zu verringern.

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Jetzt umschalten: Stromwechseln für Afrika. © Oxfam Deutschland

Die Erde retten? Möglich!

Wenn wir die Überlebenschancen und die Lebensbedingungen der Menschen in den Entwicklungsländern verbessern wollen, müssen wir weltweit den Treibhausgas-Ausstoß drastisch zurückfahren - bis zur Jahrhundertmitte auf ein Fünftel des heutigen Niveaus. Eine Energie-Revolution ist nötig! Statt Stromfressern und Spritschluckern: erneuerbare Energiequellen, wie Sonne, Wind und Biomasse.

Der Ausstoß von Treibhausgasen in Deutschland muss bis 2020 um mindestens 40 % (im Vergleich zu 1990) zurückgehen. Langfristig muss Deutschland seinen Strom vollständig aus erneuerbaren Energiequellen erzeugen.

Was tut Deutschland? Mit 280 000 Arbeitsplätzen sind erneuerbare Energien längst ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Bundesregierung möchte deren Anteil an der Stromerzeugung von heute 14 % auf 30 % bis 2020 erhöhen. Zugleich sind aber fast 30 neue Kohlekraftwerke im Bau oder geplant. Jedes davon wird über Jahrzehnte hinweg große Mengen Kohlendioxid in die Luft pumpen - und damit den Klimawandel weiter befeuern!

Ökonomen haben ausgerechnet, dass ein ungebremster Klimawandel uns bis zu zehnmal teurer zu stehen kommt, als die Maßnahmen zu seiner Begrenzung. Nur wenn die Politik sich hinter den Klimaschutz stellt, und damit hin und wieder auch gegen die Interessen klimaschädlicher Industriebranchen, hat dieser eine Chance.

Oxfams Forderungen an die Bundesregierung

Leben mit dem Klimawandel

Schaubild zu klimabedingten Katasstrophen