Dürre in Ostafrika: Oxfam erreicht mit seiner Nothilfe bisher 2,8 Millionen Menschen
Seit Juli 2011 konnte Oxfam in Somalia, Kenia und Äthiopien insgesamt 2,8 Millionen Menschen mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Hygienemaßnahmen unterstützen.
In Somalia konzentriert sich Oxfams Nothilfe auf die von der Hungerkatastrophe besonders betroffenen Provinzen im Süden des Landes. Neben der Bereitstellung von Trinkwasser und der Stärkung der Kaufkraft von notleidenden Familien, bieten Oxfams Partnerorganisationen hier Hygienetrainings zur Vermeidung des Ausbruchs von Krankheiten an , die durch verunreinigtes Wasser übertragen werden. In Mogadishu werden zusätzlich Zentren zur Versorgung extrem unterernährter Menschen mit therapeutischer Zusatznahrung betrieben; die meisten Patient/innen sind Kleinkinder.
Im weltgrößten Flüchtlingscamp im nordkenianischen Dadaab versorgt Oxfam derzeit 85.000 Menschen mit Trinkwasser. Darüber hinaus hat Oxfam in den Camps Latrinen und Waschplätze errichtet, um durch verbesserte hygienische Bedingungen den Ausbruch von Seuchen zu verhindern. Auch in den Regionen Turkana und Wajir erhält die notleidende Bevölkerung von Oxfam sauberes Trinkwasser. Zusätzlich helfen Oxfams ernährungssichernde Maßnahmen, die größte Not zu lindern.
Auch in Äthiopien unterstützt Oxfam die Menschen, die von der Dürre in ihrer Existenz bedroht sind. Sauberes Trinkwasser und der jeweiligen Situation angepasste ernährungssichernde Maßnahmen können hier Leben retten. Seit Anfang Juli hat Oxfam so knapp 280.000 Menschen im Süden und Osten des Landes erreicht.
Neben der akuten Nothilfe baut Oxfam seine Programme zur nachhaltigen Ernährungssicherung in der Region aus. So werden etwa in Somalia Gräben zur Bewässerung von Feldern mit Flusswasser instand gesetzt, um die Bewirtschaftung auch dann zu ermöglichen, wenn der Regen ausfällt. Gleichzeitig hat Oxfam damit begonnen, Saatgut zu verteilen, so dass Kleinbauern vor Beginn der nächsten Regenzeit die Möglichkeit haben, ihre Felder zu bestellen.
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