Kampagne: We Can End All Violence Against Women
Eindrücke von der Auftaktveranstaltung der Kampagne.
Eindrücke von der Auftaktveranstaltung der Kampagne. © ACORD Burundi
Musik- und Tanzgruppen unterstreichen die Anliegen der Kampagne bei der Auftaktv
Musik- und Tanzgruppen unterstreichen die Anliegen der Kampagne bei der Auftaktveranstaltung. © ACORD Burundi
Sensibilisierungsarbeit an Schulen: Schülerinnen in Buterere nehmen die Kampagne
Sensibilisierungsarbeit an Schulen: Schülerinnen in Buterere nehmen die Kampagne begeistert auf. © ACORD Burundi
Ein Polizist erklärt öffentlich, warum er sich entschieden hat, "Change Maker" z
Ein Polizist erklärt öffentlich, warum er sich entschieden hat, "Change Maker" zu werden; das heißt keine Gewalt gegen Frauen auszuüben und in seinem persönlichen und beruflichen Umfeld dagegen anzugehen. © ACORD Burundi
Eine Frau verpflichtet sich öffentlich, keine Gewalt gegen Frauen mehr hinzunehm
Eine Frau verpflichtet sich öffentlich, keine Gewalt gegen Frauen mehr hinzunehmen. © ACORD Burundi
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Kampagne: We Can End All Violence Against Women

Gewalt gegen Frauen ein Ende bereiten - das ist das Ziel einer Kampagne, die auch Oxfams Partnerorganisationen in Burundi aufgegriffen haben. Sie setzen sich dafür ein, eine Veränderung der gesellschaftlichen Grundhaltung gegenüber geschlechtsspezifischer Gewalt in Burundi anzustoßen.

Gewalt gegen Frauen ist weltweit ein Problem. Unsere burundischen Partnerorganisationen haben das erkannt und sind aktiv geworden, denn auch in Burundi hat die große Mehrzahl der Frauen in ihrem Leben Gewalt erfahren - sowohl im häuslichen Bereich als auch im öffentlichen Raum.

Eine Organisation kann nicht öffentlich für etwas eintreten, das sie intern nicht lebt. Deshalb haben die 12 Organisationen, die an dieser gemeinsamen Oxfam Kampagne beteiligt sind, zunächst ihre eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter speziell zum Thema geschlechtsspezifische Gewalt geschult. Im Rahmen von gezielten Befragungen der Bevölkerung in ihrer Arbeitsregion in 8 Provinzen haben sich die Partnerorganisationen dann ein konkretes Bild der Situation im Hinblick auf häusliche und sexualisierte Gewalt geschaffen. Dementsprechend können sie ihre Sensibilisierungsarbeit, die zum Beispiel mit Hilfe von Radiosendungen durchgeführt wird, speziell auf die vorherrschenden Einstellungen und spezifischen Probleme vor Ort zuschneiden.

Geschlechterverhältnisse im Privaten verändern

Ein Jahr nachdem die Kampagne gestartet ist, haben die Partnerorganisationen bereits eine Vielzahl von Mitstreiterinnen und Mitstreitern gewonnen, die sich öffentlich verpflichten, sich in ihrem privaten Umfeld für eine Veränderung der Geschlechterverhältnisse einsetzen. Sie berichten heute schon von einem Wandel des Zusammenlebens von Männern und Frauen in ihren Gemeinschaften. Das macht allen Beteiligten Mut und lässt hoffen, dass sich Gewalt gegen Frauen mithilfe der Kampagne effektiv vorbeugen lässt. In einer zweiten Phase wird die Kampagne nun auf 10 Provinzen ausgeweitet, um noch mehr Menschen mit der Botschaft zu erreichen, dass wir gemeinsam die Gewalt gegen Frauen beenden können.