Darfur: Seit Jahren auf der Flucht
© Elizabeth Stevens/Oxfam America
Das kleine Mädchen steht unmittelbar in der Nähe einer Wasserzapfstelle, die Oxfam in den Flüchtlingscamps im Darfur aufgebaut hat. Oxfam und seine sudanesischen Partnerorganisationen versorgen in der Region mehr als 200.000 Menschen mit Wasser. © Elizabeth Stevens/Oxfam America
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Ein Wassertank dieser Größe fasst sauberes Trinkwasser für Zehntausende Menschen. © Elizabeth Stevens/Oxfam America
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Auf Pferdekarren bringt Oxfam dringend benötigte Seife in ein Flüchlingscamp im Darfur © Elizabeth Stevens/Oxfam America
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In den überfüllten Flüchtlingscamps kann regelmäßiges Händewaschen mit Seife überlebenswichtig sein. © Elizabeth Stevens/Oxfam America
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Das Risiko von Überfällen auf Frauen und Mädchen außerhalb der Camps erschwert die aufwendige Feuerholzsuche. © Elizabeth Stevens/Oxfam America
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Für einige Vertriebene ist der Bau von Energiespar-Herden nun eine Einkommensquelle. © Elizabeth Stevens/Oxfam America
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Darfur: Seit Jahren auf der Flucht

Im Westen des Sudan liegt die Region Darfur. Die seit 2003 andauernden kriegerischen Konflikte haben zu einer chronischen Krise geführt. Geschätzte 2,5 Mio. Menschen leben in der ohnehin benachteiligten Region in Flüchtlingscamps. Weitere Binnenvertriebene haben bei Verwandten und Bekannten Schutz gesucht.

Viele Gegenden im Darfur sind von humanitärer Hilfe abgeschnitten, da bewaffnete Konflikte den Zugang zu den Menschen dort verhindern. Um der Gewalt zu entfliehen, mussten in den vergangenen Jahren viele Darfuris ihre Heimatdörfer verlassen und Zuflucht in zumeist überfüllten Flüchtlingscamps und Städten suchen.

Wasserversorgung und Hygienemaßnahmen

Die Vertriebenen brauchen zunächst Nahrung, Wasser und ein Dach über dem Kopf. Doch bei einer derart lang andauernden Katastrophe reicht das alleine nicht aus. Zusätzlich gilt es, die ansässigen Menschen nicht zu benachteiligen, denn auch sie sind von den Auswirkungen der Gewalt betroffen.

Oxfam hält mit seinen Partnern und der Bevölkerung in 10 Einsatzgebieten das vorhandene Wasserversorgungsnetz intakt und überprüft laufend die Wasserqualität. Wasser- und Hygienemaßnahmen haben nach wie vor höchste Priorität, um ansteckende Krankheiten zu vermeiden. Oxfam bezieht die Menschen in Entscheidungen und Arbeitsschritte mit ein. Wer beim Bau von Latrinen, Waschplätzen und Duschen mitarbeitet, erhält eine Entlohnung.

Starthilfe für ein würdevolleres Leben

Gleichzeitig gibt es Trainings, die landwirtschaftliche Inhalte haben oder in Tierhaltung oder einem Handwerk ausbilden. Weitere Möglichkeiten sind Kleinkredite, um sich wieder eine eigene Existenz aufzubauen: Eigene Nutztiere, ein Kiosk oder ein Transportkarren können so der Anfang für ein selbstbestimmtes und würdevolleres Leben sein.

Im Jahr 2011 möchte Oxfam rund 450.000 Menschen erreichen; die meisten werden Frauen und Kinder sein.

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