Südafrika: Überleben mit und ohne HIV/Aids
Foto: Frau präsentiert ihre Handareit
Traditionelles Handwerk erschließt neue Märkte. © Reinhild Schumacher/Oxfam Deutschland
Foto: Frauen werden weitergebildet
Alphabetisierung als Motor für Entwicklung © Reinhild Schumacher/Oxfam Deutschland
Foto: kreative Handwerke auf Tisch
Mit Kreativität neue Wege beschreiten. © Reinhild Schumacher/Oxfam Deutschland
Foto: Box mit Medikamenten
Alles dabei für die Pflege zu Hause? © Reinhild Schumacher/Oxfam Deutschland
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Südafrika: Überleben mit und ohne HIV/Aids

Nirgendwo gibt es mehr HIV-Infizierte als in Südafrika. Dieser traurige Rekord birgt unzählige persönliche Tragödien und stellt das Land vor schier unlösbare Herausforderungen.

Seit 1998 fördert das gemeinsame Oxfam HIV/Aids-Programm OHAP lokale Organisationen in Südafrika, die über HIV/Aids informieren und sich um erkrankte Menschen und ihre Angehörigen kümmern. Das Angebot unserer Partner ist breit:

  • Beratung und Prävention
  • häusliche Pflege 
  • Zugang zu Aids-Medikamenten
  • Hilfe zur Schaffung von Einkommen
  • Erwachsenenbildung
  • rechtliche Beratung
  • Einsatz für die Rechte von HIV-Infizierten

Um einen Wandel im Umgang mit dem Problem HIV/Aids zu bewirken und die Ausbreitung des Virus zu begrenzen, arbeiten unsere Partner intensiv mit Jugendlichen, Frauen und Männern zu den Themen Geschlechterrollen und sexuelles Verhalten. Oxfam Deutschland unterstützt OHAP seit 2001. Mittlerweile umfasst das Programm 30 Organisationen in drei Provinzen Südafrikas.

Bitte unterstützen Sie unsere Projektarbeit mit Ihrer Spende!

Gruppen:
29 | März | 2011

Dream Chair

Der schönste Gegenstand in Südafrika 2011

Der Traumsessel auf dem Tafelberg bei Kapstadt, Südafrika."Dream Chair" - Traumsessel heißt dieses Kunstobjekt. Aus unzähligen winzigen Perlen haben HIV-betroffene Frauen unserer Partnerorganisation Woza Moya in KwaZulu Natal einem gewöhnlichen Holzsessel ein ungewöhnliches Äußeres verliehen und ihn mit den Flügeln versehen. Diese stellen den afrikanischen Kontinent dar und laden zum Fliegen, Träumen und Hoffen ein.

Acht Wochen haben die 160 Frauen an dem Projekt gearbeitet. Nun reist der Stuhl durch Südafrika und war sogar schon in New York: Alle Menschen sind eingeladen, auf dem Stuhl zu sitzen und ihre Träume und Hoffnungen mit anderen Menschen zu teilen. Mittlerweile haben sich auch schon viele Prominente auf dem Stuhl ablichten lassen und setzen so ihr Zeichen der Hoffnung für Afrika - nicht zuletzt für Solidarität mit HIV-positiven Menschen.

Kürzlich hat er den Preis als "Most beautiful object in South Africa 2011" gewonnen - der wunderschönste Gegenstand in Südafrika im Jahr 2011. Wir gratulieren den Frauen von Woza Moya!

Akona Ntsaluba berichtet, wie ein Frauenfußballteam das Selbstbewußtsein lesbischer und heterosexueller Frauen steigern kann.