Spenden-Aufruf
© Aubrey Wade/ Oxfam GB
Die Dorfbewohnerinnen aus Timbouloulag sind gezungen, Blätter im Busch zu sammeln, um die Ernährung ihrer Familien zu sichern. © Aubrey Wade/ Oxfam GB
Pauline and Jean-Baptiste Rimpaogoba Novilara in ihrem vertrockneten Reisfeld.
Pauline and Jean-Baptiste Rimpaogoba Novilara aus Burkina Faso in ihrem vertrockneten Reisfeld. © Irina Fuhrmann
Im Im Südwesten Mauretaniens steht Aliyin Would Eleiat neben einem Brunnen.
Im Südwesten Mauretaniens steht Aliyin Would Eleiat neben einem der wenigen Brunnen der Gemeinde, der noch Wasser führt. © Irina Fuhrmann
Foto: Fatna Bakhit aus dem Tschad in ihrem Gemüsegarten.
Fatna Bakhit aus dem Tschad in ihrem Gemüsegarten, für den sie von Oxfam Saatgut und Gartengeräte erhalten hat. Sie hofft auf Einnahmen aus dem Verkauf der Ernte. © Oxfam
Modiba Keita aus Mali in seinem Hirsefeld.
Modiba Keita aus Mali in seinem Hirsefeld - die Kolben sind staubtrocken und tragen kaum Körner. © Svenja Koch/Oxfam
Landkarte: Von der drohenden Nahrungskrise betroffene Gebiete in der Sahelzone.
Landkarte zeigt die von der drohenden Nahrungskrise betroffenen Staaten in der Sahelzone. © CC-BY-NC-SA Zedlitz/Oxfam
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Helfen Sie, in der Sahelzone eine Hungerkrise zu verhindern!

In Westafrika droht eine akute Nahrungsmittelkrise. Die Vereinten Nationen schätzen, dass dort in den kommenden Monaten bis zu sieben Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sein werden. Doch es ist nicht zu spät, denn die Gefahr wurde rechtzeitig erkannt.

Grund für die drohende Krise sind die Missernten: Weil die Regenzeit im vergangenen Jahr spät kam und es dann zu wenig regnete, fielen die Ernten zum Teil zu gering aus. Im Tschad zum Beispiel ernteten die Menschen teilweise 95 Prozent weniger Getreide als im Vorjahr. Hinzu kommt, dass die Grundnahrungsmittel in der gesamten Region teurer werden. Das trifft vor allem die ärmsten Bevölkerungsgruppen, die es sich nicht leisten können, Vorräte einzukaufen, wenn die eigenen Ernten ausbleiben.

Besonders kritisch droht die Situation in Niger, Tschad, Mali, Mauretanien, Burkina Faso und teilweise Senegal zu werden. Wenn die vorhandenen Vorräte aufgebraucht sind, voraussichtlich in der Zeit zwischen April und August 2012, dann droht hier Millionen Menschen der Hunger. Deswegen muss schnell gehandelt werden. Bekannte Fußballer aus Westafrika, darunter Demba Ba (Newcastle United), Armand Traore (FC Arsenal) und Seydou Keita haben dazu aufgerufen, die Situation in der Sahelzone ernst zu nehmen.

Oxfam arbeitet in Westafrika seit Jahrzehnten mit Partnerorganisationen vor Ort zusammen, um die Widerstandsfähigkeit der Menschen gegenüber Krisen zu stärken. Oxfam unterstützt zum Beispiel Kleinbäuerinnen und -bauern mit Saatgut, fördert die tierärztliche Versorgung des Viehs und verbessert die Bewässerungssysteme.

Bitte spenden Sie, damit die Menschen in Westafrika die drohende Krise gut überstehen!

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Beitrag in der tagesschau:
Svenja Koch, Leiterin Pressestelle, zur drohenden Hungersnot