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Helfen Sie, in der Sahelzone eine Hungerkrise zu verhindern!
In Westafrika droht eine akute Nahrungsmittelkrise. Die Vereinten Nationen schätzen, dass dort in den kommenden Monaten bis zu sieben Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sein werden. Doch es ist nicht zu spät, denn die Gefahr wurde rechtzeitig erkannt.
Grund für die drohende Krise sind die Missernten: Weil die Regenzeit im vergangenen Jahr spät kam und es dann zu wenig regnete, fielen die Ernten zum Teil zu gering aus. Im Tschad zum Beispiel ernteten die Menschen teilweise 95 Prozent weniger Getreide als im Vorjahr. Hinzu kommt, dass die Grundnahrungsmittel in der gesamten Region teurer werden. Das trifft vor allem die ärmsten Bevölkerungsgruppen, die es sich nicht leisten können, Vorräte einzukaufen, wenn die eigenen Ernten ausbleiben.
Besonders kritisch droht die Situation in Niger, Tschad, Mali, Mauretanien, Burkina Faso und teilweise Senegal zu werden. Wenn die vorhandenen Vorräte aufgebraucht sind, voraussichtlich in der Zeit zwischen April und August 2012, dann droht hier Millionen Menschen der Hunger. Deswegen muss schnell gehandelt werden. Bekannte Fußballer aus Westafrika, darunter Demba Ba (Newcastle United), Armand Traore (FC Arsenal) und Seydou Keita haben dazu aufgerufen, die Situation in der Sahelzone ernst zu nehmen.
Oxfam arbeitet in Westafrika seit Jahrzehnten mit Partnerorganisationen vor Ort zusammen, um die Widerstandsfähigkeit der Menschen gegenüber Krisen zu stärken. Oxfam unterstützt zum Beispiel Kleinbäuerinnen und -bauern mit Saatgut, fördert die tierärztliche Versorgung des Viehs und verbessert die Bewässerungssysteme.
Bitte spenden Sie, damit die Menschen in Westafrika die drohende Krise gut überstehen!
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Beitrag in der tagesschau:
Svenja Koch, Leiterin Pressestelle, zur drohenden Hungersnot
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