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Mangelnder Regen lässt die Maisfelder vertrocknen.
Jan Kowalzig | 09. September 2012

Extremes Wetter, extreme Preise: künftige Preisschocks auf den Getreidemärkten

Wissenschaftler der University of Sussex haben für uns mithilfe von Computersimulationen ausgerechnet, wie sich wegen des Klimawandels wahrscheinlicher werdende Dürren und Überschwemmungen in den wichtigen Anbauregionen für Getreide die Weltmarktpreise im Jahr 2030 auswirken könnten. Dabei wurden exemplarisch Dürren bzw. Überschwemmungen im Jahr 2030 in neun ausgewählten Regionen simuliert wie sie in vergleichbarem Ausmaß in den jeweiligen Regionen in der Vergangenheit bereits vorgekommen waren.
Die Darsteller schauen sich die gedrehten Szenen an
Gesa Lüddecke | 22. August 2012

Im Kreißsaal mit dem Banker: Die Produktion des neuen Oxfam-Films „Eine schwere Geburt“

Seit zwei Jahren setzt sich Oxfam für eine Finanztransaktionssteuer, die „Steuer gegen Armut“ ein. Und ich bin es leid. Ich bin es leid, mir die Ausflüchte, Schreckgespenster und Drohungen der Finanzindustrie anzuhören. Die winzige Finanztransaktionssteuer von 0,05% lässt Großbanker und Spekulanten vor Angst und Sorge erzittern. Die Sorge um ihre üppigen Gewinne.
Clowns beim Aktionstag im Oxfam Shop Düsseldorf-Pempelfort
Manuel Schmitt | 08. August 2012

Shopeau!

3 – 33 – 40 – 2.400 – 30.000 Was verbirgt sich hinter dieser Zahlenreihe? Das erfahren Sie beim Rückblick auf unsere diesjährige Kampagne in den Oxfam Shops:
Foto: Qualmender Schornstein
Jan Kowalzig | 30. Juli 2012

Wieder mal das Argument „Generalangriff auf den Industriestandort Deutschland“

Man kann eigentlich nicht in Urlaub fahren. Weil es Politiker gibt, die das Sommerloch dazu nutzen, ihre klimapolitisch für uns eher schwierigen Ansichten in den Medien zu verbreiten. Zum Beispiel Joachim Pfeiffer, der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Der versuchte jetzt, die Pläne der Europäischen Kommission zur Reparatur des dahindümpelnden Emissionshandels schlechtzureden. Mit dem unrichtigen Argument, die Pläne würden die deutsche Industrie, unseren Wohlstand und die soziale Sicherheit in Deutschland bedrohen. Man muss sich damit leider beschäftigen, weil einige Medien das Sommerloch ebenfalls spüren (oder weil sie der Euro-Krise überdrüssig sind; oder weil Olympia nicht zieht; oder alles zusammen) und also solche Attacken gerne und unkritisch aufnehmen – im Handelsblatt wird Herr Pfeiffer zitiert, die Pläne kämen einem „Generalangriff auf den Industriestandort“ gleich.
Fragment der Berliner Mauer inmitten der UN-Baustelle. © Robert Lindner
Robert Lindner | 23. Juli 2012

„Reißt die Mauer nieder!“ UN-Gespräche zu Waffenhandelskontrolle vor der Entscheidung

Die letzte Verhandlungswoche hat begonnen, doch immer noch liegt kein Entwurf für das Abschlussdokument vor. Spätestens am Dienstagabend sollte der vorläufige Text stehen, damit am Freitag tatsächlich über das Waffenhandelsabkommen abgestimmt werden kann – in der Zwischenzeit muss der Entwurf noch von den Regierungsexperten in den Hauptstädten geprüft werden. Die verbleibende Frist, in der die Blockadehaltung der ATT-Gegner überwunden werden kann, ist also äußerst knapp.

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