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Jan Kowalzig | 01. März 2012

Braucht die deutsche Energiewende einen Euro-Rettungsschirm?

Erst kündigten es nur einige Artikel im Netz an, nun ist es offiziell: eine wichtige Finanzierungssäule der deutschen Energiewende ist weggebrochen – weil der Preis für Verschmutzungsrechte im Emissionshandel statt bei den erhofften 17 Euro pro Tonne Kohlendioxid seit Monaten bei nur 7-9 Euro herumdümpelt. Die Einkünfte aus der Versteigerung der CO2-Zertifikate fließen in das eigens eingerichtete Sondervermögen „Energie- und Klimafonds“ (EKF). Aus dem EKF werden zum Beispiel die erneuerbaren Energien oder die energetische Gebäudesanierung gefördert, aber auch Gelder für arme Länder zur Bewältigung des Klimawandels bereitgestellt.
Fabrikarbeiterinnen
Alfhild Böhringer | 16. Februar 2012

Was in den Ravioli steckt

Wir alle kennen sie: Dosen gefüllt mit Ravioli und Tomatensoße. Beliebt beim Campen, wenn man keine Zeit hat oder einfach nichts Essbares in seinem Kühlschrank findet. Der Dokumentarfilm Canned Dreams, der am 13. Februar 2012 auf der Berlinale Premiere hatte, macht sich auf die Suche nach den Zutaten der Ravioli.
Foto: Ainhoa Goma/Oxfam
Max Beckmann | 28. November 2011

Willkommen in Durban - Der UN-Klimagipfel beginnt

Die Anzeichen sind deutlich. Dürren in Ostafrika, Überschwemmungen in Pakistan und China, Waldbrände in Russland zeigen: Der Klimawandel ist bereits Realität. Vor allem Menschen in armen Ländern bekommen das zu spüren. Dabei sind sie diejenigen, die am allerwenigsten zum Klimawandel beitragen. Gleichzeitig spucken die Industrieländer mehr Treibhausgase aus als je zuvor.
© Kay Schulze
Alfhild Böhringer | 07. November 2011

Schluss mit dem Zirkus

The world has enough for everybody’s need but not for everybody’s greed. – Gandhi Treffender könnte einer der Gründe für den Hunger und die aktuelle Not vieler Menschen auf der Welt kaum formuliert werden. Millionen Menschen haben jeden Tag nicht genug zu essen. Steigende Nahrungsmittelpreise machen Reis, Weizen und andere Grundnahrungsmittel für arme Menschen in den Entwicklungsländern immer unerschwinglicher.

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