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Foto: Eingestürzte Textilfabrik in Bangladesch
Marion Lieser | 30. April 2013

Bitteres Frühlingserwachen mit Billig-Textilien

In Bangladesch ist letzte Woche ein Hochhaus mit Textilfirmen zusammengestürzt. Über 300 Menschen sind bereits tot geborgen. Das Problem: Die Billigproduktion von Textilien, die auch bei uns verkauft werden, gefährdet Leben und verschärft die Armut.
Judith Orland | 30. April 2013

eCampaigning-Trends für Nonprofits: Bericht aus Oxford

Anfang nächster Woche findet am 6. und 7. Mai zum vierten Mal die NGO-Fachkonferenz zu Online-Campaigning “re:campaign – die besten Kampagnen im Netz” in Berlin statt. Das "Klassentreffen" des digital-sozialen Sektors konzentriert sich diesmal auf die Frage, wie Online-Kommunikation zu mehr...
Foto: eine Gesundheitsberaterin in Uganda bei einem Hausbesuch
Marion Lieser | 25. April 2013

Weltmalariatag: ein sinnvolles Netz und viele Debatten

In der Tat ist es nur ein Stich, aber ein Stich, der tödlich enden kann. Es folgen Husten, Schnupfen, Kopfschmerzen – wie bei einer Erkältung. Doch dann kommen Schüttelfrost und hohes Fieber hinzu: es handelt sich um Malaria. Eine Krankheit, die – wenn sie nicht behandelt wird – lebensgefährlich ist. Besonders für Kinder. Darauf soll der Weltmalariatag am 25. April jedes Jahr den Blick richten.
Marion Lieser | 22. April 2013

Trau Dich: Spenden für syrische Flüchtlinge

Weihnachten liegt 17 Wochen zurück. Und damit die Zeit, in der man traditionsgemäß Gutes tun will. Warum also schon wieder mit dem Thema anfangen? Und dann mit dem Bürgerkrieg in Syrien? Warum sich damit auseinandersetzen, dass vor unseren Augen einem ganzen Land das Rückgrat gebrochen wird? Das trauen sich nur wenige. Trau Dich.
Europäisches Parlament blockiert den Klimaschutz
Jan Kowalzig | 17. April 2013

Europaparlament: Klimaschutz? Nö.

Schon länger geht der (nur mäßige) Spruch um, für so ein CO2-Zertifikat könne man sich nicht mal eine Pizza leisten; seit gestern bekommt man dafür nun also auch keinen Kaffee mehr, jedenfalls nicht überall. Klimaschutz gibt es bei den Preisen sowieso nicht. Die Rede ist vom wichtigsten Klimaschutzinstrument der Europäischen Union: dem Handel mit CO2-Verschmutzungsrechten. Über eine kontinuierliche Verknappung der Zertifikate und dem sich daraus ergebenden Preis soll eigentlich der Anreiz für klimafreundliches Wirtschaften (statt Verschmutzungsrechte kaufen) entstehen. Klimaschutz würde zu einem Wachstumsmotor in Europa.
Robert Lindner | 10. April 2013

Arms Trade Treaty: Eis ist gebrochen, Probleme gelöst?

Die Vereinten Nationen erlebten eine Art Osterwunder: War noch am Gründonnerstag die UN-Waffenhandelskonferenz in New York spektakulär gescheitert, kehrte das dort verhandelte Kontrollabkommen („Arms Trade Treaty“, kurz: „ATT“) am Dienstag nach Ostern imTriumph zurück. 154 Staaten ließen sich vom Veto dreier „Schurkenstaaten“ (Iran, Syrien und Nordkorea) nicht aufhalten und verabschiedeten kurzerhand den „ATT“ in der UN-Vollversammlung.
Das Waffenhandelsabkommen ATT muss auch den Handel mit Waffenteilen umfassen.
Robert Lindner | 25. März 2013

Frostige Waffenhandelsgespräche in New York

Es will einfach nicht Frühling werden hier in New York. Ein eisiger Wind weht am East River um das UN-Hochhaus. Auffallend viele Diplomaten und NGO-Beobachter sind verschnupft, und das nicht nur wegen einer Grippewelle: Die Verhandlungen zu einem Abkommen zur Kontrolle des weltweiten Waffenhandels verlaufen unerfreulich.
Rösler blockiert Klimaschutz, Schäuble kürzt Entwicklungshilfe
Jan Kowalzig | 21. März 2013

Bundesregierung: 2014 soll die Klimafinanzierung die Entwicklungshilfe richtig anfressen

Seit Jahren weisen wir die Bundesregierung immer wieder darauf hin, dass die Bewältigung des Klimawandels eine zusätzliche Belastung für die armen Länder, die sie neben Armutsbekämpfung und Entwicklung meistern müssen. Was macht die Bundesregierung? Sie streicht dem Entwicklungsministerium für 2014 fast 250 Mio. Euro im Vergleich zu 2013 - wegen der Klimafinanzierung, die die Entwicklungshilfe zunehmend kannibalisiert.

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