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  • 26. Mai 2011

Fotostunts zum G8-Gipfel in Deauville 2011

Anlässlich des Treffens der G8-Länder im Mai 2011 in Deauville veranstaltet Oxfam verschiedene Fotostunts mit den berühmten Big Heads um auf die gebrochenen Versprechen und Tricksereien bei den Hilfszusagen für arme Länder aufmerksam zu machen.

In der Bilanz zur Umsetzung der G8-Versprechen klafft eine Lücke von 19 Milliarden US-Dollar! 2005 hatten die G-8 auf ihrem Gipfel im schottischen Gleneagles das Ziel verkündet, dass die weltweite jährliche Entwicklungshilfe bis 2010 um 50 Milliarden US-Dollar erhöht wird. Davon hätte der überwiegende Teil von den G8 aufgebracht werden müssen. Laut OECD/DAC haben die Geberländer dieses Ziel, gemessen am Wert des Dollars von 2004, um 19 Milliarden Dollar verfehlt.

Die Gruppe der 8 (G8) trägt eine besondere Verantwortung im Kampf gegen die weltweite Armut: Die weltweit führenden Industrienationen (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und die USA) plus Russland haben versprochen, die weltweit zur Verfügung gestellte Entwicklungshilfe gemeinsam mit anderen Geberländern innerhalb von fünf Jahren, d.h. bis 2010 um 50 Milliarden Dollar zu erhöhen. Oxfam fordert von den G8, ihre Versprechen zu halten!