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  • 27. März 2013

Oxfam-Song von „Wilde Hilde“

Die Komponistin und Sängerin Hildegard Pohl hat einen eigenen Oxfam-Song komponiert.

„Paillettentops, Strumpfhosenhalter, Schnupftabak, Kaffee, Andenken aus dem Urlaub, die doppelte CD, auch falsch geschenkte Bücher kann ein jeder gern entbehrn, und alles, was du nicht brauchst, kaufen andre richtig gern.“ So heißt es im Oxfam-Song, den Hildegard Pohl komponiert und getextet hat. Die Musikerin, unter dem Namen „Wilde Hilde“ Nürnbergs bekannteste Konzertpianistin und Sängerin, tritt seit vielen Jahren ehrenamtlich bei Shop-Eröffnungen und -Jubiläen auf.

Frau Pohl, was begeistert Sie an den Oxfam Shops?

Das ehrenamtliche Team, das dahinter steht. Da ist so eine Flut von Wärme und Zusammenhalt. Das finde ich sehr schön. Ich habe hier unglaublich aufgeschlossene Menschen kennen gelernt, die offene Ohren haben für das Leid anderer, aber auch für das Gute. Die sich einbringen. Wenn eine Idee von so tollen Menschen getragen wird, dann macht Oxfam etwas richtig.

Wie sind Sie auf die Shops aufmerksam geworden?

Dank des Schulbuchs meiner Kinder: Da war eine Seite drin über London – mit dem Liedtext von „Streets of London“. Daneben wurden die Shops beschrieben und ihr Konzept. Ich war gleich begeistert von der Idee. Als ich angefragt wurde, im Nürnberger Shop aufzutreten, habe ich mich gefreut, dass es die Geschäfte auch in Deutschland gibt.

Haben Sie dort schon mal etwas gekauft – z.B. das besungene Paillettentop?

Ja natürlich. Ich animiere meine ganze Umgebung ständig, zu Oxfam zu gehen. Meine Tochter ist Stammkundin. Ich selbst habe schon so manches Glitzerteil gefunden: Alles was auf der Bühne an mir glitzert, könnte von Oxfam sein. Ich bin noch auf der Suche nach einer grünen Lederhose. Darin wäre ich eine gute Oxfam-Botschafterin.

Was hat Sie zum Oxfam-Song inspiriert?

Da brauchte es nicht viel Inspiration. Ich ging in den Laden und schon war das ganze Lied da. Das floss aus der Feder – in einer Stunde.