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  • 20. Mai 2010

Robin Hood und Maid Marian setzen sich für eine Steuer gegen Armut ein

Berlin, 20. Mai 2010. Zusammen mit etwa 50 Gefährtinnen und Gefährten hat Robin Hood bei einer Aktion in Berlin gezeigt, wie man aus der Bankenkrise eine Chance für die Welt machen kann.

Im Mai verwandelte sich Berlins Mitte zum Sherwood Forest. Etwa 50 als "Robin Hood", "Maid Marian" und "Bruder Tuck" Kostümierte versammelten sich vor dem Brandenburger Tor zu einem Beutezug der besonderen Art. Das Objekt der Begierde: Ein kleiner aber beachtlicher Teil des Bankervermögens.

Vor den Augen vieler Pressevertreter wurde eine sich nähernde Pferdekutsche mit reisenden Bankern und prall gefüllt mit Geldsäcken, gestoppt. Robin Hood und Maid Marian begannen sogleich damit, aus den großen Geldsäcken kleine Summen zu entnehmen - die Finanztransaktionssteuer. Auf Schildern und Sprechblasen machten die zahlreichen Aktiven von Oxfam, Attac, Jusos und grüner Jugend deutlich, wofür das abgezweigte Geld eingesetzt werden soll: Armutsbekämpfung, Entwicklungsfinanzierung und Klimaschutz.

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