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  • 04. Juni 2012

In Teilen Westafrikas droht eine akute Nahrungsmittelkrise

Missernten und hohe Nahrungsmittelpreise gefährden die Ernährungssicherheit von Millionen von Menschen in der Sahelzone.

Grund für die Krise sind die Missernten: Weil die Regenzeit im vergangenen Jahr spät kam und es dann zu wenig regnete, fielen die Ernten zum Teil zu gering aus. Im Tschad zum Beispiel ernteten die Menschen teilweise 95 Prozent weniger Getreide als im Vorjahr. Hinzu kommt, dass die Grundnahrungsmittel in der gesamten Region teurer werden. Das trifft vor allem die ärmsten Bevölkerungsgruppen, die es sich nicht leisten können, Vorräte einzukaufen, wenn die eigenen Ernten ausbleiben.

Oxfam arbeitet in Westafrika seit Jahrzehnten mit Partnerorganisationen vor Ort zusammen, um die Widerstandsfähigkeit der Menschen gegenüber Krisen zu stärken. Oxfam unterstützt zum Beispiel Kleinbäuerinnen und -bauern mit Saatgut, fördert die tierärztliche Versorgung des Viehs und verbessert die Bewässerungssysteme.