Großeinsatz für Gerechtigkeit: Robin Hood stoppt Banker-Kutsche und zweigt Finanztransaktionssteuer ab

Protest-Aktion von Oxfam, Attac und Jusos in Berlin

Eine Pferdekutsche nähert sich dem Pariser Platz, beladen mit prallen Geldsäcken und von Bankern gelenkt. Vor dem Brandenburger Tor angekommen, stellt sich ihr eine bunte Schar von Robin Hoods in den Weg und bringt das Gespann zum Stehen. Einige Kostümierte erklimmen die Kutsche und beginnen damit, die großen Geldsäcke um kleine Beutel zu erleichtern. Unter dem Protest der Banker landet die Beute in einem großen Behältnis mit der Beschriftung "Armut bekämpfen, Entwicklung finanzieren, Klima schützen".

Die Protest-Aktion findet statt am Donnerstag, den 20. Mai 2010 um 10:30 Uhr auf dem Pariser Platz in Berlin.

Mit der Aktion wollen Aktivistinnen und Aktivisten von Oxfam, Attac und Jusos im Rahmen der Kampagne "Steuer gegen Armut" ihre Forderung nach einer Finanztransaktionssteuer - auch Robin-Hood-Steuer genannt - bekräftigen. Denn schon eine geringe Steuer von 0,05 Prozent auf den Handel mit Finanzvermögen würde jährlich mehrere Hundert Milliarden Euro für Armutsbekämpfung und weltweiten Klimaschutz einbringen.

Anlass der Aktion ist die zeitgleich in Berlin stattfindende internationale Finanzmarktkonferenz, zu der Finanzminister Schäuble geladen hat.

Für Interviews stehen Vertreter der Kampagne "Steuer gegen Armut" und der beteiligten Organisationen vor Ort zur Verfügung.

Das Kampagnenbündnis "Steuer gegen Armut" wird von 59 Nichtregierungsorganisationen, kirchlichen und gewerkschaftlichen Gruppen getragen.

Mehr als 160.000 Menschen europaweit haben bereits die Forderung nach einer Finanztransaktionssteuer unterschrieben.

Bitte melden Sie sich per E-Mail glueddecke@oxfam.de für den Pressetermin an.

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