Oxfam hat in Reaktion auf die andauernde Flut in Südasien Nothilfemaßnahmen auf den Weg gebracht. In Bangladesch, Nepal, Indien und Pakistan stellt die Entwicklungs- und Nothilfeorganisation zusammen mit lokalen Partnern die Trinkwasser-, Sanitär- und Hygieneversorgung sicher. Mitarbeiter/innen verteilen Decken, Abdeckplanen, Hygiene-Kits sowie Solarlampen und stellen Lebensmittel und Wasser bereit.

Fünf Tage ununterbrochener Dauerregen haben Anfang September schwere Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht. In Bangladesch und Pakistan sind jeweils rund 3 Millionen Menschen betroffen, in Nepal über 200.000.

In Indien mussten über eine Millionen Menschen aus ihren Häusern fliehen. Mehr als 2.500 Dörfer in 17 Distrikten sind betroffen, über 450 Dörfer standen zum Teil mehrere Tage lang unter Wasser. 200 Menschen sind ums Leben gekommen und die Einkommens- und Existenzgrundlagen von Tausenden von Menschen wurden vernichtet. Besonders stark betroffen sind die Bezirke Poonch, Rajouri (Jammu), Anantnag, Pulwama und Kulgam (Süd-Kaschmir), Bandipore (Nord-Kaschmir) sowie die Hauptstadt Srinagar.

Ein Großteil der geflohenen Menschen hat vorübergehend Unterkunft in öffentlichen Gebäuden, Moscheen oder in den von der Regierung organisierten Flüchtlings-Camps gefunden. In zahlreichen Fällen müssen die Menschen jedoch mit behelfsmäßigen Konstruktionen aus Planen im Freien campieren.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Bipul Borah
India Humanitarian Programme Manager
National Humanitarian Hub, Oxfam India
Tel: +91-33-24456650/6794 Ext.107, Mobil: +91-9830144224

Zur Finanzierung der Nothilfemaßnahmen in der Region Kaschmir hat Oxfam Deutschland einen Spendenaufruf gestartet: www.oxfam.de/spenden/ueberschwemmung-kaschmir