• Pressetermin

Vor dem Pariser Gipfel: Philippinen zwischen Klimawandel und Kohle-Boom. Deutsches Geld für die Klima-Katastrophe

04.11.2015 - 09:30
Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz
Schiffbauerdamm 40, Ecke Reinhardtstraße 55
Raum 4
10117 Berlin

Wohl nirgends auf der Welt lassen sich die extremsten Folgen und Ursachen für den Klimawandel so verdichtet beobachten wie auf den Philippinen. Sie zählen zu den am stärksten betroffenen Ländern überhaupt. Taifune mit Rekordausmaß haben in jüngerer Zeit immer wieder große Teile des Landes verwüstet. Hinzu kommen Starkregen und Überschwemmungen. Anstatt alles daran zu setzen, die Klima-Katastrophe abzuwenden, bauen Energiekonzerne dort Dutzende neue Kohlekraftwerke. In über hundert Minenprojekten fördern sie den klimaschädlichsten aller Energieträger. All das gegen den Widerstand der lokalen Bevölkerung und trotz riesiger Möglichkeiten für erneuerbare Energien. Deutsche Investoren finanzieren diesen fatalen Kohle-Rausch mit, zum Beispiel die Deutsche Bank.

Zu diesem Thema informieren folgende Sprecher/innen:

  • Melvin Purzuelo (The Green Forum, Philippinen): Klimawandel auf den Philippinen & Potenziale für erneuerbare Energien
  • Gerry Arances (Philippine Movement for Climate Justice): Massiver Kohle-Ausbau auf den Philippinen & die lokale Protestbewegung
  • Katrin Ganswindt (Kohle-Expertin, urgewald): Bedeutung deutscher Investoren (Vorstellung neuer Zahlen) und die Rolle von Hermes-Bürgschaften für den Kohle-Rausch

Jan Kowalzig (Experte für Klimapolitik, Oxfam) steht für Einschätzungen zum Stand der internationalen Klimaverhandlungen und zum philippinischen Klimaschutzangebot (INDC) für das Pariser Klima-Abkommen zur Verfügung.

(Die philippinischen Gäste sprechen auf Englisch. Übersetzungen sind möglich.)

Wann: 4.11.15, 9.30 Uhr

Wo: Berlin, Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40, Ecke Reinhardtstraße 55, Raum 4

Kontakt:

Moritz Schröder, Pressesprecher urgewald: +49 176 64079965, moritz@urgewald.org

Steffen Küßner, Leiter Pressestelle Oxfam Deutschland: +49 177 8809977, skuessner@oxfam.de