Liebe Leserin, lieber Leser,

Monopole auf Saatgut, Monokulturen, Unmengen von Pestiziden: Das ist die Zukunft der Landwirtschaft in Afrika und Asien, wenn Bayer, BASF oder Monsanto frei gestalten können. Unter dem Vorwand der Armutsbekämpfung wollen Großkonzerne Gewinne auf Kosten der Menschen in armen Ländern machen – mit Geldern, die eigentlich für die Entwicklungszusammenarbeit vorgesehen sind. In dieser Woche trifft sich Angela Merkels Vertreter in Abuja, Nigeria, mit der Agrarindustrie zu neuen Gesprächen.

Millionen von Menschen in armen Ländern ernähren sich von dem, was sie auf ihren Feldern anbauen. Die industrielle Landwirtschaft drängt sie immer mehr ins Abseits und schadet zudem der Umwelt.

Landvertreibungen drohen. Viele Familien werden so ihre Lebensgrundlagen verlieren.
Das darf nicht passieren. Fordern Sie jetzt:

„Keine Entwicklungshilfe
für Agrarkonzerne!“

Dies ist das Motto unserer neuen Kampagne, die am Dienstag vor dem Bundeskanzleramt startete. Statt Agrarkonzerne soll die Bundesregierung die kleinbäuerliche Landwirtschaft in armen Ländern stärken und so einen umwelt- und klimagerechten Anbau fördern. Denn mit der richtigen Unterstützung können Kleinbäuerinnen und -bauern genug Nahrung für sich und die wachsende Weltbevölkerung produzieren – und das ökologisch nachhaltig.

Sie wollen mehr darüber erfahren? Schauen Sie sich unser Video an.

Herzlichen Dank!





Ihre Marion Lieser
Geschäftsführerin, Oxfam Deutschland e.V.
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Eine gerechte Welt ohne Armut ist möglich!
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