Die Kampagne fordert, den Handel mit Finanzprodukten wie Aktien, Anleihen und Devisen zu besteuern und einen Teil der Einnahmen für Armutsbekämpfung und Klimaschutz zu verwenden.

Für Irland wäre es ein logischer Schritt, die Finanzindustrie zur Kasse zu bitten. Denn die europäische Bankenkrise hatte Irland noch härter getroffen als andere Länder. Die Kosten der Krise trugen bisher die irischen Steuerzahler/innen und nicht die Finanzindustrie: Durchschnittlich mussten die Iren fast 9000 € pro Person für die Rettung der Banken bezahlen.

10 europäische Länder, darunter Deutschland, haben sich prinzipiell darauf geeinigt, eine Finanztransaktionssteuer einzuführen. Doch auch hier sind noch Fragen offen, die nun geklärt werden müssen:

  • Wie hoch sollen die Steuersätze sein?
  • Werden bestimmte Finanzprodukte von der Steuer ausgenommen?
  • Wird ein Teil der Einnahmen für weltweite Armutsbekämpfung und Klimaschutz eingesetzt?

Deshalb sind Robin Hoods treue Gefährten in allen Ländern weiter gefragt: Gemeinsam müssen wir Druck machen, damit die „Steuer gegen Armut“ dieses Jahr Wirklichkeit wird!