Wir appellieren an die zwischenmenschliche Solidarität und bitten unsere Freunde um die nötige Hilfe, um diese schwere Krise durchzustehen.
Jorge Acosta, ASTAC

Nach dem schweren Erdbeben in Ecuador hat uns ein Hilferuf der Bananenarbeiter- und Bauerngewerkschaft ASTAC erreicht. ASTAC ist einer der Partner in Ecuador für die Kampagne „Make Fruit Fair!“. Noch im Januar hatte Oxfams Kampagnenbotschafter Ole Plogstedt im Rahmen seiner Ecuador-Reise mit Vertreter/innen von ASTAC gesprochen und sich ein Bild von den Bedingungen auf den Bananenplantagen gemacht.

Viele Arbeiter/innen sind in die Provinz Los Ríos migriert, um dort in den Bananenplantagen zu arbeiten – ihre Familien aber leben häufig weiterhin in den Provinzen Manabí und Esmeraldas, wo sich das Epizentrum des Erdbebens befand und die Zerstörung besonders groß ist. In den Armenvierteln von Babahoyo in Los Ríos sind viele Bananenarbeiter/innen außerdem selbst stark vom Erdbeben betroffen.

Über Oxfams eigene Nothilfe hinaus werden wir auch ASTAC bei ihren Nothilfemaßnahmen unter Bananenarbeiter/innen unterstützen. Dabei geht es vor allem um:

  • Akute Hilfe (insbesondere Nahrung und Wasser) für die besonders betroffenen Armenvierteln in Babahoyo;
  • Hilfe für die Familien der Arbeiter, die als Migranten aus den am meisten betroffenen Provinzen Esmeraldas und Manabí stammen;
  • Unterstützung für ASTAC als eine der wenigen existierenden Selbstorganisationen von Bananenarbeiter/innen, damit diese sozialen Strukturen nicht auch durch das Erdbeben geschwächt werden.

Bitte unterstützen Sie die Menschen in Ecuador nach dem Erdbeben!

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