Laut Angaben der UN-Behörde für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten waren 750.000 Menschen von den Folgen des schweren Erdbebens am 16. April betroffen. Die ecuadorianische Regierung schätzt den Schaden in den betroffenen Regionen auf 3.4 Milliarden US-Dollar. Noch immer leben mehr als 28.000 Menschen in provisorischen Unterkünften entlang der Küste.

Oxfam versorgt in Zusammenarbeit mit der Regierung und internationalen und lokalen Organisationen die Bevölkerung mit sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen. Zusätzlich verteilen wir Nothilfe-Sets und organisieren Hygiene-Schulungen, um der Ausbreitung von Infektionskrankheiten entgegen zu wirken.

Oxfam baut zur Zeit fünf Wasserversorgungssysteme in der Gemeinde San Vicente in der Region Manabí  wieder auf. Außerdem wollen wir acht weitere Wasseranlagen in verschiedenen Gemeinden in Esmeraldas wiederherstellen.

Nach dem Erdbeben unterstützen wir auch die Bananenarbeiter/innen- und Bauerngewerkschaft ASTAC -  einen der Partner in Ecuador für die Kampagne „Make Fruit Fair!“.  Hier leistet Oxfam vor allem:

  • Akute Hilfe (insbesondere Nahrung und Wasser) für die besonders betroffenen Armenviertel in Babahoyo;
  • Hilfe für die Familien der Arbeiter/innen, die als Migrant/innen aus den am meisten betroffenen Provinzen Esmeraldas und Manabí stammen;
  • Unterstützung für ASTAC als eine der wenigen existierenden Selbstorganisationen von Bananenarbeiter/innen, damit diese sozialen Strukturen nicht auch durch das Erdbeben geschwächt werden.

Bitte unterstützen Sie weiterhin unsere Erdbeben-Hilfe in Ecuador:

Jetzt spenden

Oder per Überweisung:

Stichwort: „Erdbeben Ecuador“
Oxfam Deutschland e.V.
IBAN: DE87370205000008090500
BIC: BFSWDE33XXX
Bank für Sozialwirtschaft
Konto: 80 90 500
BLZ 370 205 00

Mehr Informationen über „Make Fruit Fair!“.