Acht Menschen besitzen genauso viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Die weltweite soziale Ungleichheit hat einen neuen Höchststand erreicht. Ein Grund dafür ist die Steuervermeidung von Konzernen. Anstatt Gewinne dort zu versteuern, wo sie erwirtschaftet werden, entziehen sich multinationale Konzerne ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und verschieben ihre Gewinne in Steueroasen. Durch die fehlenden Steuereinnahmen entsteht uns allen ein riesiger Schaden – sowohl in Deutschland als auch im Rest der Welt, in armen wie in reichen Ländern. Es fehlt Geld, das in Bildung, Gesundheit und soziale Sicherheit investiert werden sollte.

Aus diesem Grund haben im vergangenen Jahr mehr als 350.000 Unterzeichner/innen gefordert, Steueroasen trockenzulegen und Transparenz über Steuerzahlungen herzustellen.

Symbolisch für die 350.000 gesammelte Unterschriften überreichten unsere Kampagnen-Koordinatorin Charlotte Becker und unser Kampagnen-Referent Tobias Hauschild einen mit Steuergeldern gefüllten transparenten Koffer an Thorsten Schäfer-Gümbel von der SPD.

Um auch im Finanzministerium Druck auszuüben, werden wir die Unterschriften darüber hinaus direkt an Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble schicken.

Vielen Dank an alle, die die Kampagne letztes Jahr mit ihrer Unterschrift unterstützt und damit ein deutliches Zeichen gesendet haben!

Um im Wahljahr den Druck auf die Politik aufrecht zu erhalten, fordern wir von Angela Merkel und Martin Schulz die Steuervermeidung von Konzernen zu stoppen! Dazu muss ein weltweiter Mindeststeuersatz eingeführt werden, alle Steueroasen müssen auf eine Schwarze Liste gesetzt und sanktioniert werden und Konzerne müssen veröffentlichen, wo und in welcher Höhe sie auf ihre Gewinne Steuern zahlen.

Unterstützen Sie unsere Kampagne und unterzeichnen Sie unseren Aufruf:

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