Ananasanbau in Ruanda: Kooperativen gegen Armut

Mühsame Feldarbeit tagein und tagaus – und trotzdem verdiente Theresie Nyirantozi nicht genug. Fünf Cent bekam sie pro Ananas, die sie auf ihrer Plantage in Ruanda erntete. Ihr Geld reichte kaum zum Leben. Bis sie der Tuzamurane-Kooperative beitrat.
Theresie Nyirantozi bei ihrer Arbeit auf einer Ananas-Plantage
Theresie Nyirantozi auf einer Ananas-Plantage im Distrikt Kirehe in Ost-Ruanda

Theresie Nyirantozi arbeitet auf einer Ananas-Plantage im Distrikt Kirehe in Ost-Ruanda. Früher war ihre Arbeit mühsam und nicht profitabel; für eine Ananas bekam sie nur fünf Cent. Ihr Einkommen reichte nicht, um ihre Kinder zur Schule zu schicken oder ihnen Seife und Kleidung zu kaufen. Große Sorgen ließen ihr keine Ruhe.

Ihr Leben änderte sich, als sie in die kleinbäuerliche Tuzamurane-Kooperative eintrat, die von Oxfams Partnerorganisation in ihrer Entstehung unterstützt wurde.

Unterstützung für Kleinbäuerinnen

Oxfam engagiert sich weltweit für Frauen wie Theresie. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen unterstützen wir Kleinbäuerinnen dabei, einen Weg aus der Armut zu finden – zum Beispiel durch die Gründung von Kooperativen. Kleinbäuerinnen wie Theresie erhalten so bessere Verhandlungspositionen auf Märkten und Zugang zu besserem Saatgut. Außerdem lernen sie auf Schulungen, was sie beim Anbau verbessern können. Dadurch können sie ihre Ernteerträge steigern und ihre Kinder unterstützen.

Bitte spenden Sie noch heute für Frauen wie Theresie und sichern Sie so ihre Existenz!

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In Ruanda hatten Genozid und Bürgerkrieg eine verheerende Auswirkung auf das soziale und ökonomische Gefüge. Etwa die Hälfte der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze.

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