Mehrere Tote, 160 Verletzte, zerstörte Häuser und Infrastruktur, entwurzelte Bäume – die Schäden in den vom Zyklon heimgesuchten Gebieten werden erst langsam bekannt. Nach aktuellen Schätzungen sind 10.000 Dörfer und 52 Städte betroffen. Sicher ist: Viele Menschen haben ihre Lebensgrundlage verloren und sind dringend auf Hilfe angewiesen. Sie benötigen sauberes Trinkwasser, medizinische und hygienische Versorgung, Lebensmittel sowie langfristige Wiederaufbau- und Rehabilitationsmaßnahmen, um die Katastrophe zu bewältigen.

Oxfam arbeitet unermüdlich mit den am stärksten betroffenen Gemeinschaften von Odisha zusammen und setzt sich für die dringendsten Bedürfnisse der vom Zyklon betroffenen Menschen ein. Wir schaffen Zugang zu sauberem Trinkwasser, denn viele Dörfer sind überflutet. Wir verteilen Nahrungsmittel an die Tausenden von betroffenen Familien, stellen Unterkünfte und Hygienesets bereit.

Fani traf am 3. Mai gegen 8 Uhr morgens (Ortszeit) auf die Küste des indischen Bundesstaats Odisha im Osten des Landes und bewegte sich anschließend auf Bangladesch zu, wo er in der Nacht zu Samstag in abgeschwächter Form eintraf. Die indischen Behörden hatten innerhalb von 24 Stunden 800.000 Menschen evakuiert.