Etliche Nichtregierungsorganisationen, darunter Attac, Campact und Oxfam erklären sich mit Aktivist/innen solidarisch.

Etwa 1.500 Aktivist/innen von „Ende Gelände“ brachten vergangenes Wochenende die Kohlebagger im Tagebau Garzweiler zum Stehen – die bisher größte Aktion zivilen Ungehorsams gegen Kohlekraft in Deutschland. Alle Blockaden waren konsequent friedlich und nicht-eskalativ.

Trotzdem kam es zu erheblichen Verletzungen von Aktivist/innen, z.B. durch Schlagstöcke und massiven Pfefferspray-Einsatz. Es gab über 300 Ingewahrsamnahmen. Nach Presseberichten kündigte RWE Strafanzeigen in rund 800 Fällen an, auch gegenüber Journalist/innen.

Oxfam und weitere Organisationen protestieren gegen die völlig unverhältnismäßige Härte von Polizei und RWE-Security gegenüber den Aktivist/innen und einigen Journalist/innen und fordern RWE auf, den zivilen Ungehorsam nicht juristisch zu verfolgen.