Zum sechsten Mal findet vom 19. bis 22. Oktober 2014 in Berlin der World Health Summit statt. Der Kongress hat sich zum Ziel gesetzt, alle relevanten Akteure und Entscheidungsträger im Gesundheitsbereich, insbesondere aus der Politik, der Wissenschaft, der Privatwirtschaft und der Zivilgesellschaft, zusammenzubringen und aktuelle Herausforderungen der globalen Gesundheitsagenda zu diskutieren. Oxfam Deutschland wird dieses Forum nutzen und gestaltet am 22. Oktober  einen von der Arbeitsgruppe Gesundheit des Verbandes Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) organisierten Workshop zum Thema „Impact of Civil Society Mobilisation for Health“ mit.

Der Workshop zieht eine Bilanz der auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene erzielten zivilgesellschaftlichen Mobilisierung für eine verbesserte Gesundheitsfürsorge. Die einzelnen Beiträge werden anhand von Fallstudien aus verschiedenen Entwicklungsländern verdeutlichen, welche Aktivitäten dazu beitragen, eine Ausweitung der Gesundheitsdienste, eine bessere Versorgung durch Fachkräfte oder eine entsprechende Gesetzgebung zu erreichen und wie sich diese Faktoren gegenseitig bedingen. Positive Beispiele sind etwa die Entsendung von Hebammen in ländliche Gemeinden, die Information insbesondere von Frauen über Familienplanung, sexuelle und reproduktive Gesundheit, die Aufklärung über ihre Rechte sowie die kreative Zusammenarbeit von Akteuren, um dem Fachkräftemangel im Gesundheitswesen zu begegnen.

Aus den Beispielen werden Schlussfolgerungen für die zukünftige Entwicklungsagenda gezogen. Vor dem Hintergrund der Diskussion um die Entwicklungsziele nach 2015 wird es insbesondere darum gehen, wie ein mögliches Ziel zur Universellen Gesundheitsversorgung  formuliert sein sollte.

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