75.000 Menschen sind im Südsudan aus dem Bundesstaat Jonglei nach Awerial im Bundesstaat Lakes geflohen. Oxfam hat ein Nothilfe-Team nach Awerial entsandt, um die Vertriebenen mit sauberem Wasser zu versorgen, Latrinen zu bauen und Hygienemaßnahmen zu organisieren.

Die Konfliktparteien müssen sich jetzt auf ein Ende der Gewalt einigen und gemeinsam an einer Lösung der Krise arbeiten. Oxfam verurteilt jede Gewalt gegen die Zivilbevölkerung und fordert von den Sicherheitskräften des Südsudan und den bewaffneten Rebellengruppen, die Menschenrechte zu achten – unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer der Konfliktparteien und der ethnischen Herkunft – sowie den Schutz der humanitären Hilfe zu gewährleisten.

Die Gewalt im Südsudan war Mitte Dezember in der Hauptstadt Juba ausgebrochen und hat sich seitdem auf weitere Landesteile ausgebreitet.