Die beiden Wasserrückhaltebecken Balandougou und Bagnagafata sind fertig gestellt. Am Samstag, den 18. Juni 2011, fand ihre feierliche Einweihung statt.

Auch die Gemüsegärten sind in vollem Betrieb. Insgesamt 779 Frauen bearbeiten sechs gemeinschaftlich genutzte Gärten. Das trägt nun Früchte. Denn das abwechslungsreiche und frische Gemüse schmeckt der ganzen Familie. Die Ernteerfolge gehen sogar soweit, dass die Frauen einen Teil davon auf den lokalen Märkten verkaufen können.

Ein interessanter Aspekt des Projektes ist, dass die Gartenparzellen in den Besitz der Frauen übergegangen sind. Die Frauen erhielten Besitzurkunden auf Lebenszeit. Das ist sehr innovativ für die Region. 

Politiker zitieren schon jetzt das Projekt von STOP-SAHEL als Positivbeispiel. Dies liegt vor allem auch an der intensiven Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten. Die Menschen sehen die Ergebnisse und spüren konkrete Veränderungen. Und sie beginnen, bewusster mit ihrem Land und den begrenzten Ressourcen umzugehen. Schon jetzt macht ihr Wirken über Kayes hinaus Schule. Denn in umliegenden Dörfern haben sich mehrere Initiativen zum Natur- und Ressourcenschutz gebildet. Möglicherweise auch ein Verdienst der vier Radiostationen Mandé, Kouroukan, Badjè und Kokofata. Sie berichten über die Aktivitäten von STOP-SAHEL und erklären zum Beispiel, warum der Holzraubbau für die bereits geschwächte Natur in der Sahelzone so verheerend ist.