Wenn die G7 ihre heutigen Beschlüsse in die Tat umsetzen wollen, müssen sie unverzüglich den Ausstieg aus den fossilen Energieträgern einleiten, insbesondere aus der klimaschädlichen Kohle.

Jetzt unterzeichnen für den Kohleausstieg!

 

 

Armutsbekämpfung

Auch bei der Armutsbekämpfung und in Entwicklungsfragen werden die G7 ihrer Verantwortung nicht gerecht. Die Staats- und Regierungschef am runden Tisch von Schloss Elmau repräsentieren gemeinsam:

  • 50 Prozent der historischen Kohlendioxid-Emissionen,
  • 70 Prozent der weltweiten Entwicklungshilfe,
  • die Hälfte der gesamten Weltwirtschaftskraft.

Doch sie waren nicht in der Lage, positive Veränderungen für die in Armut lebenden Menschen anzustoßen. Mit unkonkreten und weitgehend nicht finanzierten Initiativen lassen sich Hunger, Armut, Krankheiten und die steigende soziale Ungleichheit auf der Welt nicht effektiv bekämpfen.

Es ist zwar erfreulich, dass die G7 Steuerflucht bekämpfen und arme Länder bei der Steuererhebung unterstützen wollen. Doch die entscheidenden Fragen blieben außen vor: Wir brauchen eine internationale Steuerreform, die verhindert, dass multinationale Konzerne arme Länder um Milliarden prellen.

Jetzt unterzeichnen für faire internationale Steuerregeln!

 

 

Nächste Chance: Addis Abeba

Trotz der Enttäuschungen dieses Gipfels bleiben noch zahlreiche Möglichkeiten, um dieses Jahr zu einem Erfolg für Entwicklung, Armutsbekämpfung und den Kampf gegen den Klimawandel zu machen; beginnend mit der Entwicklungsfinanzierungskonferenz in Addis Abeba im Juli.