Ende der Gewalt nötig, um humanitäre Katastrophe abzuwenden

Der Südsudan ist der jüngste Staat der Welt. Aber heute, am vierten Jahrestag seiner Gründung, gibt es keinen Grund zum Feiern. Im Gegenteil: Seit dem Ausbruch des Bürgerkriegs im Dezember 2013 hat sich der Südsudan zu einem der weltweit instabilsten Orte entwickelt. Das Resultat: Eine der größten humanitären Krisen der Gegenwart.

Infolge des Konflikts und der Lebensmittelknappheit ist die Ernährungssicherheit von fast acht Millionen Menschen – rund zwei Drittel der Gesamtbevölkerung des Südsudan – gefährdet. Bis Ende Juli werden mehr als 4,6 Millionen Menschen akut von Hunger bedroht sein, schätzt die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO).

Hauptursache der humanitären Krise ist der knapp zwei Jahre andauernde Bürgerkrieg. Mehr als zwei Millionen Menschen mussten vor den Kämpfen innerhalb des eigenen Landes oder ins Ausland fliehen. Viele von ihnen sind von humanitärer Hilfe abgeschnitten und von extremem Hunger bedroht.

Oxfam hat mit Unterstützung von ECHO seit Kriegsausbrauch lebensrettende Hilfe für tausende Menschen geleistet – unter anderem durch die Versorgung mit sauberem Wasser, Nahrungsmitteln, Behausungen, Brennstoffen, Hygieneeinrichtungen und Einkommenshilfen – und plant, diese Arbeit fortsetzen.

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