Aktuelles

Eine Arbeiterin auf einer Bananenplantage in Ecuador
Nachricht | 21. Juni 2018

„Make Fruit Fair!“: Das haben wir erreicht

Von Mai 2016 bis April 2018 lief unsere Kampagne „Make Fruit Fair!“ – und zwar erfolgreich. Gemeinsam mit Tausenden engagierten Unterstützer/innen haben wir einiges für Arbeiter/innen auf Plantagen in Ecuador, Costa Rica und Südafrika erreicht. Lesen Sie hier mehr zu unseren Erfolgen – und darüber, wie es weitergeht. Denn es bleibt noch einiges zu tun.
Nachricht | 01. März 2018

Ecuador: Morddrohung gegen Gewerkschafter

Arbeiter/innen auf ecuadorianischen Bananenplantagen leiden seit Langem unter schlechten Arbeitsbedingungen, miserablen Löhnen und Gesundheitsgefahren. Unser Partner vor Ort, die Gewerkschaft ASTAC, setzt sich für die Rechte der Bananenarbeiter/innen ein. Das sehen nicht alle gern. Nun gab es eine Morddrohung gegen Jorge Acosta, Koordinator bei ASTAC. Oxfam Deutschland und mehr als 20 weitere Organisationen appellieren an den ecuadorianischen Präsidenten zu handeln.
Motorradfahrer in Ecuador
Blog | 09. November 2017

Lieferant missachtet Gewerkschaftsrechte und Lidl schweigt sich aus

Lidls Bananen-Lieferant Matías aus Ecuador hat 10 Gewerkschafter gefeuert. Oxfam informierte Lidl unverzüglich über die Menschenrechtsverletzungen ihres Lieferanten – und erhielt keine Antwort. Während Lidl schweigt, setzen sich Oxfam und 15 „Make-Fruit-Fair!“-Partner mit einem Protestbrief für die entlassenen Bananen-Arbeiter ein. Beim World Banana Forum diese Woche konnte „Make Fruit Fair!“ den Brief sogar persönlich an einige Adressaten übergeben.
Gruppenfoto; alle tragen ein T-Shirt mit der Aufschrift „Solidarität mit den Landarbeitern – ASTAC – Ecuador“ und heben die Fäuste
Nachricht | 05. Oktober 2017

Bananenarbeiter/innen in Ecuador verschaffen sich Gehör

Arbeiter/innen auf Bananenplantagen in Ecuador haben es seit Jahrzehnten schwer, für ihre Rechte zu kämpfen – zu groß war lange die Angst vor Repressionen. Doch der Widerstand wächst – auch dank internationaler Unterstützung. Erstmals sprechen die Arbeiter/innen nun öffentlich über ihre Forderungen.
Lidl versteckt sich - hier hinter Bäumen
Nachricht | 05. Mai 2017

Was Lidl verspricht – und nicht hält

„Wir sind uns der Verantwortung für Mensch und Natur bewusst und setzen uns kontinuierlich dafür ein, die Bereiche Umwelt und Klimaschutz, Mitarbeiter, gesellschaftliches Engagement und Sortiment zu verbessern.“ Damit wirbt Lidl vollmundig auf seiner Website. Hört sich gut an. Aber: Hält das Unternehmen auch, was es verspricht? Unser Check – und Lidls Reaktion.
Ein Demonstrant hält ein Plakat in die Kamera: „Freedom and fairness for Fyffes workers!“
Nachricht | 19. April 2017

Menschenrechte vor Profit! Aldi reagiert

Beschäftigte des Aldi-Zulieferers Fyffes in Honduras und Costa Rica arbeiten unter teils katastrophalen Bedingungen, Gewerkschaften werden unterdrückt. Aldi muss dafür sorgen, dass die Arbeiter/innen auf den Plantagen für faire Arbeitsbedingungen eintreten können – dies forderten mit uns über 8.000 Menschen in einer E-Mail-Aktion. Jetzt hat Aldi erstmals mit der Wimper gezuckt.
Zertifizierungsprozess Rainforest Alliance Bananen Packung Lidl
Nachricht | 30. März 2017

Neuigkeiten vom Zertifizierungsprozess der Rainforest Alliance

Immer mehr Ananas und Bananen, die in deutschen Supermärkten verkauft werden, tragen den grünen Frosch, das Siegel der Rainforest Alliance. Das Zertifikat suggeriert eine nachhaltige Produktion und faire Arbeitsbedingungen auf den Plantagen. Der Blick hinter die Kulissen schien dies in der Vergangenheit allerdings nicht zu bestätigen. Unsere Kritik scheint dem grünen Frosch ein wenig auf die Sprünge geholfen zu haben.

Seiten