Aktuelles

Publikation | 07. Dezember 2017

EINS: Mit Smartphone, Internet und Köpfchen

Die Winterausgabe der EINS mit folgenden Schwerpunktthemen: Mit Smartphone, Internet und Köpfchen: Technik und digitales Know-how in der Entwicklungszusammenarbeit, „Billig verkauft – teuer bezahlt“: Ausbeutung im Fruchtsektor, Pakistan: Ein Haus für Frauen in Not – Schutz und Perspektiven für misshandelte Frauen
Motorradfahrer in Ecuador
Blog | 09. November 2017

Lieferant missachtet Gewerkschaftsrechte und Lidl schweigt sich aus

Lidls Bananen-Lieferant Matías aus Ecuador hat 10 Gewerkschafter gefeuert. Oxfam informierte Lidl unverzüglich über die Menschenrechtsverletzungen ihres Lieferanten – und erhielt keine Antwort. Während Lidl schweigt, setzen sich Oxfam und 15 „Make-Fruit-Fair!“-Partner mit einem Protestbrief für die entlassenen Bananen-Arbeiter ein. Beim World Banana Forum diese Woche konnte „Make Fruit Fair!“ den Brief sogar persönlich an einige Adressaten übergeben.
„Die Aufseher schreien uns an und beschimpfen uns. Aber man kann nichts tun. Wenn man sich darüber beschwert, schicken sie einen für eine Woche nach Hause ohne Bezahlung“ – Landarbeiterin auf einer Farm, die für Lidl im Gebiet De Doorns in Südafrika Tafeltrauben anbaut
Blog | 02. November 2017

Ausbeutung auf südafrikanischen Weinplantagen: Arbeiterinnen packen aus

Unter welchen Bedingungen arbeiten die Frauen, die in Südafrika die Trauben für den Wein in unseren Supermarktregalen pflücken? Was die Plantagen-Arbeiterinnen uns erzählt haben, hat mich schockiert. In diesen Videos mussten wir Gesichter unkenntlich machen: Die Arbeiterinnen fürchten Repressionen.
Pressemitteilung | 23. Oktober 2017
Entscheidung im Europaparlament

CDU-Abgeordnete blockieren Fortschritte bei Agrosprit-Politik

Oxfam fordert Ende der staatlichen Förderung von Agrokraftstoffen
Agrosprit aus Nahrungsmitteln führt zu Landkonflikten, verschärft Hunger und Armut im Globalen Süden und hat zudem eine miserable Klimabilanz. Die EU-Kommission will nun die staatliche Förderung konventioneller Agrokraftstoffe zurückfahren. Doch einige CDU-Abgeordneten halten an der aktuellen Politik fest und wollen den geplanten Fortschritt verhindern.
Publikation | 10. Oktober 2017

Billig verkauft – teuer bezahlt

Die Marktmacht deutscher Supermarktketten und Arbeitsbedingungen von Frauen auf Traubenfarmen in Südafrika
Pressemitteilung | 10. Oktober 2017

Billig verkauft – teuer bezahlt: Ausbeutung im südafrikanischen Weinanbau

Neue Oxfam-Studie zeigt katastrophale Arbeitsbedingungen auf Traubenplantagen in Südafrika und die Mitverantwortung deutscher Supermärkte
Arbeiterinnen auf südafrikanischen Traubenplantagen werden giftigen Pestiziden ausgesetzt, leiden unter Hungerlöhnen und mangelnder gewerkschaftlicher Vertretung. Mitverantwortlich ist der enorme Preisdruck deutscher Supermarktketten auf Lieferanten, die ihre Kosten auf die Arbeiterinnen abwälzen. Das zeigt die neue Oxfam-Studie „Billig verkauft – teuer bezahlt“. Oxfam fordert, dass Regierungen und Unternehmen Verantwortung übernehmen und die Menschenrechte auch bei ihren Lieferanten in armen Ländern achten.
Gruppenfoto; alle tragen ein T-Shirt mit der Aufschrift „Solidarität mit den Landarbeitern – ASTAC – Ecuador“ und heben die Fäuste
Nachricht | 05. Oktober 2017

Bananenarbeiter/innen in Ecuador verschaffen sich Gehör

Arbeiter/innen auf Bananenplantagen in Ecuador haben es seit Jahrzehnten schwer, für ihre Rechte zu kämpfen – zu groß war lange die Angst vor Repressionen. Doch der Widerstand wächst – auch dank internationaler Unterstützung. Erstmals sprechen die Arbeiter/innen nun öffentlich über ihre Forderungen.
Die Toten Hosen - Bandfoto
Nachricht | 05. Oktober 2017

Ansage: Oxfam on tour mit den Toten Hosen und Ole Plogstedt

Wir freuen uns riesig auf diese Tournee und den geballten Einsatz für „Make Fruit Fair!“. Mit dem Einsatz unserer freiwilligen Konzert-Aktivist/innen haben wir wieder die Möglichkeit, Tausende Menschen zu erreichen und mit ihnen über ein wichtiges Thema ins Gespräch zu kommen, das die meisten von uns täglich beim Einkaufen betrifft: die Ausbeutung von Arbeiter/innen beim Anbau von tropischen Früchten.
Pressemitteilung | 26. September 2017

Kein Landraub für Tourismus

Vertreter lokaler Gemeinschaften und NGOs treffen sich zu Tribunal in Venedig
Weltweit führt der zunehmende Tourismus immer öfter zu Konflikten um die Landnutzung. Die lokale Bevölkerung wird vertrieben und verdrängt. Zehntausende Bauern und Fischerinnen in Entwicklungs- und Schwellenländern sind betroffen, aber auch viele Stadtbewohner in den immer beliebter werdenden Metropolen. Brot für die Welt und Oxfam fordern deshalb zum morgigen Welttourismustag (27. September) ein Ende des Landraubs und mehr Schutz und Mitsprache der Menschen vor Ort.

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