Aktuelles

Publikation | 09. Januar 2018

Breites Bündnis gegen Marktmacht der Megakonzerne

Wichtige Märkte sind in den Händen von immer weniger Megakonzernen. Dies betrifft die verschiedensten Sektoren: Vom Agrar- und Lebensmittelsektor bis hin zur Automobilindustrie und dem IT-Bereich. Die vier größten Lebensmittelkonzerne Deutschlands verfügen über einen Marktanteil von 85 %, Automobilkonzerne sind enorm mächtig und eng mit der Politik verflochten und Daten-Giganten wie Google genießen faktisch eine Monopolstellung.
Pressemitteilung | 09. Januar 2018

Breites Bündnis gegen Marktmacht der Megakonzerne

Neue Initiative fordert schärfere Fusions- und Missbrauchskontrolle und stellt Rechtsgutachten vor
Wichtige Märkte sind in den Händen von immer weniger Mega-Konzernen. Dagegen stellt sich anlässlich des 60. Geburtstags des Bundeskartellamtes ein breites Bündnis von Umwelt-, Landwirtschafts-, und Entwicklungsorganisationen. Ihre Forderung an die nächste Bundesregierung: Das Kartellrecht verschärfen, um die Marktmacht von Konzernen zu begrenzen. Die Marktkonzentration ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass sie kleinere Unternehmen stark benachteiligt. Zulieferer, Bauern und Bäuerinnen und Arbeiter/innen in Produktionsländern können sich gegen übermächtige Unternehmen kaum durchsetzen. Letztlich wird so die soziale Ungleichheit verschärft.
Patricia Tavaruva aus Simbabwe an Wasserstelle
Nachricht | 18. Dezember 2017

Simbabwe: Wasser ist Leben

Sechs Kilometer musste Patricia Tavaruva aus Simbabwe früher mit ihrem Handkarren zum nächsten Fluss gehen. Im oft ausgedörrten Flussbett grub sie dann nach Wasser. So hatten sie und ihre Familie wenigstens etwas zu trinken. Eine tagesfüllende Aufgabe, die kaum Zeit für anderes ließ. Jetzt braucht sie nur noch sechs Minuten und kann sauberes Wasser holen, so viel sie will.
Patricia Tavaruva aus Masvingo, Simbabwe
Blog | 07. Dezember 2017

Familien in Simbabwe und ihr Kampf ums Überleben

Innocent Katsande arbeitet als Kommunikations-Koordinator für Oxfam in Simbabwe. Nach einer Regensaison, die eine gute Ernte versprach, reiste er in die ländliche Provinz Masvingo. Er hatte Menschen erwartet, die genug zu essen haben, um ihre Familien zu versorgen. Stattdessen stieß er auf Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung. Er begleitete einige Familien, um zu verstehen, wie sie überleben.
Publikation | 07. Dezember 2017

EINS: Mit Smartphone, Internet und Köpfchen

Die Winterausgabe der EINS mit folgenden Schwerpunktthemen: Mit Smartphone, Internet und Köpfchen: Technik und digitales Know-how in der Entwicklungszusammenarbeit, „Billig verkauft – teuer bezahlt“: Ausbeutung im Fruchtsektor, Pakistan: Ein Haus für Frauen in Not – Schutz und Perspektiven für misshandelte Frauen
Nachricht | 04. Dezember 2017

Zu schwach für den Schulweg

Fünf Jahre Dürre, dann sturzflutartige Regenfälle: Diese Extreme haben Landwirtschaft in Simbabwe nahezu unmöglich gemacht. Die Menschen haben nicht genug zu essen und kaum sauberes Wasser. Eltern sorgen sich, dass ihre Kinder vor Erschöpfung auf dem Schulweg zusammenbrechen, oft sind sie zu schwach zum Lernen. Wie lässt sich der Teufelskreis der Armut durchbrechen?
Nachricht | 14. November 2017

Was würden Sie tun?

Ihre Tochter soll zur Schule, hat aber seit zwei Tagen nichts gegessen. Was tun Sie? Lassen Sie die Kleine gehen, könnte sie vor Erschöpfung zusammenbrechen. Bleibt sie zu Hause, verliert sie vielleicht den Anschluss. Jeden Tag stehen Eltern in Simbabwe vor schwierigen Entscheidungen wie dieser. Wie würden Sie entscheiden?
Motorradfahrer in Ecuador
Blog | 09. November 2017

Lieferant missachtet Gewerkschaftsrechte und Lidl schweigt sich aus

Lidls Bananen-Lieferant Matías aus Ecuador hat 10 Gewerkschafter gefeuert. Oxfam informierte Lidl unverzüglich über die Menschenrechtsverletzungen ihres Lieferanten – und erhielt keine Antwort. Während Lidl schweigt, setzen sich Oxfam und 15 „Make-Fruit-Fair!“-Partner mit einem Protestbrief für die entlassenen Bananen-Arbeiter ein. Beim World Banana Forum diese Woche konnte „Make Fruit Fair!“ den Brief sogar persönlich an einige Adressaten übergeben.
„Die Aufseher schreien uns an und beschimpfen uns. Aber man kann nichts tun. Wenn man sich darüber beschwert, schicken sie einen für eine Woche nach Hause ohne Bezahlung“ – Landarbeiterin auf einer Farm, die für Lidl im Gebiet De Doorns in Südafrika Tafeltrauben anbaut
Blog | 02. November 2017

Ausbeutung auf südafrikanischen Weinplantagen: Arbeiterinnen packen aus

Unter welchen Bedingungen arbeiten die Frauen, die in Südafrika die Trauben für den Wein in unseren Supermarktregalen pflücken? Was die Plantagen-Arbeiterinnen uns erzählt haben, hat mich schockiert. In diesen Videos mussten wir Gesichter unkenntlich machen: Die Arbeiterinnen fürchten Repressionen.

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