Aktuelles

Publikation | 09. Oktober 2018
Rangliste: Einsatz von Regierungen gegen Ungleichheit

Commitment to Reducing Inequality Index 2018

Der Index untersucht 157 Länder und bewertet sie danach, wie wirksam sie Ungleichheit mithilfe von Sozialabgaben, Steuersystemen und Arbeitnehmer*innenrechten verringern. Diese drei Bereiche sind Schlüsselsektoren in der Bekämpfung sozialer Ungleichheit.
Vietnam: Ein Mann, der von einem Louis-Vuitton-Laden sitzt, bittet um Almosen
Blog | 09. Oktober 2018
Neuer Oxfam-Index

Mehr Einsatz gegen Ungleichheit ist möglich!

Der Commitment to Reducing Inequality Index (CRII) zeigt, welche Regierungen sich gegen Ungleichheit engagieren und wo es bisher an Einsatz fehlt. Oxfams Ungleichheits-Expertin Ellen Ehmke erklärt im Blog die Ergebnisse – und analysiert den deutschen Tabellenplatz im Detail.
Pressemitteilung | 09. Oktober 2018

Ländervergleich zeigt: Ungleichheit ist Folge politischer Entscheidungen

Oxfam veröffentlicht „Commitment to Reducing Inequality Index“ // Deutschland hat trotz vorderer Platzierung Handlungsbedarf
Viel zu wenig Einsatz gegen soziale Ungleichheit in ihrem Land zeigen derzeit die Regierungen von Nigeria, Singapur und Indien. Sie gehören zu den Schlusslichtern des „Commitment to Reducing Inequality Index“, den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam gemeinsam mit dem Netzwerk „Development Finance International“ im Vorfeld der Herbsttagung von IWF und Weltbank veröffentlicht. Der Index macht deutlich: Es sind politische Entscheidungen, die bestimmen, wie ungleich der Reichtum einer Gesellschaft verteilt ist. Oxfam fordert Regierungen aller Staaten auf, ihr Engagement gegen Ungleichheit zu verstärken. Obwohl Deutschland im globalen Vergleich gut abschneidet, sieht die Organisation auch hierzulande Handlungsbedarf.
Nachricht | 18. September 2018
Steuervermeidung

Pharmakonzerne verschieben Milliardengewinne in Steueroasen

US-amerikanische Pharmakonzerne verschieben Gewinne in Steueroasen und drücken sich so um ihren fairen Beitrag zum Gemeinwohl. Das deckt eine neue Oxfam-Studie auf. Die Politik muss Steuerschlupflöcher schließen und die Konzerne zu mehr Steuertransparenz verpflichten.
Pressemitteilung | 18. September 2018

Armut auf Rezept: Pharmakonzerne unter Steuervermeidungsverdacht

Neuer Oxfam-Bericht zeigt: Deutschland entgehen 316 Millionen US-Dollar // Oxfam fordert Transparenzpflichten und Schließung von Steuerschlupflöchern
US-amerikanische Pharmakonzerne stehen im Verdacht, Gewinne in Steueroasen verschoben und sich so um ihren angemessenen Beitrag zum Gemeinwohl gedrückt zu haben. Allein bei den vier Konzernen Pfizer, Merck & Co. (MSD), Johnson & Johnson und Abbott beläuft sich der Schaden für Staatshaushalte in Industrie- und Entwicklungsländern in den Jahren 2013 bis 2015 auf rund vier (3,8) Milliarden US-Dollar jährlich. Das geht aus dem Bericht „Prescription for Poverty“ hervor, den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam am Dienstag veröffentlicht hat. Deutschland sind demnach im genannten Zeitraum 316 Millionen US-Dollar pro Jahr an Steuern entgangen. Oxfam fordert weitreichende Transparenzpflichten und die Schließung von Steuerschlupflöchern.
Nachricht | 27. Juni 2018

Den Preis zahlen wir

75 Euro für zwei Bier und knapp 60 britische Pfund für zwei Kaffee – wie kann das sein? Wenn andere ihre Rechnung nicht zahlen, müssen letztlich wir für sie einspringen. Mit versteckter Kamera haben wir uns angesehen, wie Leute in Cafés und Restaurants in aller Welt darauf reagieren – und zeigen dabei, was das mit der Steuervermeidung von Konzernen zu tun hat.
Pressemitteilung | 21. Juni 2018

Supermarkt-Check: Deutsche Ketten sind Schlusslichter in Sachen Menschenrechte

Oxfam-Studie zeigt: Supermärkte tun zu wenig, um Menschenrechte in ihren Lieferketten zu schützen
In einer neuen Studie analysiert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam systematisch die Geschäftspolitik von Supermärkten in ihren Lieferketten. Im internationalen Vergleich schneiden die deutschen Ketten dabei mit am schlechtesten ab.
Eine Arbeiterin auf einer Bananenplantage in Ecuador
Nachricht | 21. Juni 2018

„Make Fruit Fair!“: Das haben wir erreicht

Von Mai 2016 bis April 2018 lief unsere Kampagne „Make Fruit Fair!“ – und zwar erfolgreich. Gemeinsam mit Tausenden engagierten Unterstützer/innen haben wir einiges für Arbeiter/innen auf Plantagen in Ecuador, Costa Rica und Südafrika erreicht. Lesen Sie hier mehr zu unseren Erfolgen – und darüber, wie es weitergeht. Denn es bleibt noch einiges zu tun.
Pressemitteilung | 07. Juni 2018

G7 müssen sich auf Geschlechtergerechtigkeit konzentrieren

Oxfam: Frauen sind besonders von der Ungleichheitskrise betroffen
Die Staats- und Regierungschef/innen der G7 müssen sich darauf konzentrieren, die wirtschaftliche Benachteiligung von Frauen abzubauen. Das fordert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam im Vorfeld des G7-Gipfels im kanadischen Charlevoix. Oxfam weist darauf hin, dass die Ungleichheitskrise Frauen besonders hart trifft. Maßnahmen zur Förderung von Geschlechtergerechtigkeit tragen wesentlich zur Überwindung sozialer Ungleichheit bei, Oxfam fordert deshalb mehr Investitionen in soziale Grunddienste wie Bildung und Gesundheitsversorgung, eine gerechtere Verteilung der unbezahlten Pflege- und Sorgearbeit sowie eine geschlechtergerechte Ausrichtung der Entwicklungspolitik.

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