Aktuelles

Patricia Tavaruva aus Simbabwe an Wasserstelle
Nachricht | 18. Dezember 2017

Simbabwe: Wasser ist Leben

Sechs Kilometer musste Patricia Tavaruva aus Simbabwe früher mit ihrem Handkarren zum nächsten Fluss gehen. Im oft ausgedörrten Flussbett grub sie dann nach Wasser. So hatten sie und ihre Familie wenigstens etwas zu trinken. Eine tagesfüllende Aufgabe, die kaum Zeit für anderes ließ. Jetzt braucht sie nur noch sechs Minuten und kann sauberes Wasser holen, so viel sie will.
Nachricht | 04. Dezember 2017

Zu schwach für den Schulweg

Fünf Jahre Dürre, dann sturzflutartige Regenfälle: Diese Extreme haben Landwirtschaft in Simbabwe nahezu unmöglich gemacht. Die Menschen haben nicht genug zu essen und kaum sauberes Wasser. Eltern sorgen sich, dass ihre Kinder vor Erschöpfung auf dem Schulweg zusammenbrechen, oft sind sie zu schwach zum Lernen. Wie lässt sich der Teufelskreis der Armut durchbrechen?
Nachricht | 14. November 2017

Was würden Sie tun?

Ihre Tochter soll zur Schule, hat aber seit zwei Tagen nichts gegessen. Was tun Sie? Lassen Sie die Kleine gehen, könnte sie vor Erschöpfung zusammenbrechen. Bleibt sie zu Hause, verliert sie vielleicht den Anschluss. Jeden Tag stehen Eltern in Simbabwe vor schwierigen Entscheidungen wie dieser. Wie würden Sie entscheiden?
Aktivist/innen mit Masken der Staats- und Regierungschefs essen Spaghetti, während im Hintergrund auf Fernsehern die Meldung erscheint: "Hunger crisis hits 30 million people – Yemen, Nigeria, Somalia, South Sudan"
Nachricht | 27. Mai 2017

G7 unter Druck lassen wichtige Aufgaben unerfüllt

Beim Gipfel in Taormina haben es die Staats- und Regierungschefs der G7 versäumt, einige der drängendsten Aufgaben unserer Zeit anzugehen. Vor allem US-Präsident Trump blockiert Übereinkommen zu Fragen, die das Leben von Millionen der ärmsten Menschen weltweit betreffen.
Enteignete Kleinbauern und -bäuerinnen protestieren im Februar 2016 in Colombo.
Nachricht | 20. Februar 2017

Von der Lagune zum militärischen Sperrgebiet: Landraub in Sri Lanka

Die Gemeinde Panama im Osten Sri Lankas ist ein idyllischer Ort mit malerischen Stränden und fischreichen Lagunen. 350 Familien lebten hier, bewirtschafteten das Land und fischten. Bis das Militär eines Nachts im Juli 2010 kam: Es entriss den Menschen ihr Land, umzäunte es und sicherte es mit einem Militär-Checkpoint. Hotelanlagen und Militärgebäude sollten gebaut werden. Seitdem kämpfen die Vertriebenen mutig um ihr Land. Wir unterstützen sie dabei.
Rathnamali Kariyawasam und ihre Familie
Nachricht | 27. September 2016

Sri Lanka: Rathnamalis Kampf um ihre Landrechte

Rathnamali Kariyawasam war immer stolz darauf, dass sie ihre Familie selbst ernähren konnte. Die dreifache Mutter stammt aus dem Dorf Panama in Sri Lanka, hier bewirtschaftete sie ein kleines Stück Land mit Mais, Erdnüssen und Kokosnüssen. Ihr Ehemann fischte in der nahegelegenen Lagune, mit den Erträgen kam die Familie gut über die Runden. Bis ihnen vor sechs Jahren jäh die Lebensgrundlage entzogen wurde.

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