• Publikation
  • 18. November 2005

Aktualisierte Forderungen zur Reform der Zuckermarktordnung im Rahmen der EU-Kommissionsvorschläge

Das Zuckerprotokoll und die EBA-Initiative wurden als entwicklungspolitische Instrumente stark gewürdigt, weil sie den Präferenzhandel auf eine völkerrechtliche Basis gestellt haben und „gleiche Behandlung“ mit den Inlandsproduzenten postuliert haben. Die EU-Kommissions- Reformvorschläge aber verletzen grob die Gleichbehandlung und entwerten die möglichen Vorteile der EBA-Initiative, noch bevor diese bei Zucker voll in Kraft tritt. Deshalb formulieren wir hier eine mögliche Rückzugslinie mit Schwerpunkt auf die AKP/LDC-Problematik, die sich auf die nach unserer Meinung verhandelbaren Aspekte im Rahmen der Kommissionsvorschläge bezieht.

Das Zuckerprotokoll und die EBA-Initiative wurden als entwicklungspolitische Instrumente stark gewürdigt, weil sie den Präferenzhandel auf eine völkerrechtliche Basis gestellt haben und „gleiche Behandlung“ mit den Inlandsproduzenten postuliert haben. Die EU-Kommissions- Reformvorschläge aber verletzen grob die Gleichbehandlung und entwerten die möglichen Vorteile der EBA-Initiative, noch bevor diese bei Zucker voll in Kraft tritt.
Deshalb formulieren wir hier eine mögliche Rückzugslinie mit Schwerpunkt auf die AKP/LDC-Problematik, die sich auf die nach unserer Meinung verhandelbaren Aspekte im Rahmen der Kommissionsvorschläge bezieht.