• Publikation
  • 25. Januar 2013

Hintergrund: Deutsche Bank und Allianz spekulieren weiter mit Nahrungsmitteln

Deutsche Bank und Allianz haben erneut behauptet, dass ihre Geschäfte an den Agrar-Terminmärkten keine wesentlichen negativen Folgen haben, sondern im Gegenteil positive Wirkungen entfalten. Dieses Papier setzt sich mit diesen Behauptungen auseinander und fordert eine politische Regulierung des Geschäfts mit dem Hunger.

Am 19. Januar 2013 hat die Deutsche Bank sieben „Fragen und Antworten zum Thema Investieren in Agrarrohstoffe“ veröffentlicht.

Darin behauptet der Konzern, dass spekulative Geschäfte an den Agrar-Terminmärkten keine wesentlichen negativen Folgen haben, sondern im Gegenteil positive Wirkungen entfalten.

Die Allianz schließt sich dieser Argumentation an. Der Versicherungskonzern sei zu dem Schluss gekommen, dass seine Investitionen an den Agrarterminbörsen der Landwirtschaft und der Ernährungslage weltweit nutzten und nicht zum Hunger beitrügen, so Allianz-Vorstandsmitglied Jay Ralph.

Dieses Papier setzt sich mit diesen Behauptungen auseinander und fordert eine politische Regulierung des Geschäfts mit dem Hunger.