Oxfam-Bericht über Land, Macht und Ungleichheit in Lateinamerika

Der neue Oxfam Bericht „Unearthed: land, power and inequalitiy in Latin America“ setzt sich mit den Gründen der wachsenden Ungleichheit in Lateinamerika auseinander.

Neue Daten belegen, dass Land in Lateinamerika so ungleich verteilt ist, wie an keinem anderen Ort der Welt. Besitz und Kontrolle liegen in den Händen einiger Wenige. Die großflächige Ausbeutung natürlicher Ressourcen verstärkt die Konzentration von Land, Vermögen sowie wirtschaftlicher und politischer Macht. In den betroffenen Gebieten nehmen gewalttätige Auseinandersetzungen um Land, Wasser und Wälder und um die Rechte von Frauen, indigenen Völkern und Kleinbäuerinnen und Kleinbauern zu.

Um die soziale Ungleichheit in Lateinamerika zu mindern, muss die Ausbeutung natürlicher Ressourcen gestoppt und das Land neu verteilt werden. Dies setzt voraus, dass die Privilegien der Eliten beseitigt und die Rechte aller Menschen gestärkt werden.

Die englische Zusammenfassung des Berichts können Sie hier herunterladen:

Den vollständigen spanischen Bericht finden Sie hier:

Themen

Landgrabbing

Agrarkonzerne sichern sich zunehmend wichtige Wasser- und Landrechte. Kleinbauern und -bäuerinnen verlieren dann den Zugang zu Land und Wasser, um sich und ihre Familien zu versorgen.

Newsletter

Informationen zu Aktionen, Themen und Projekten
mehr erfahren >