• Publikation
  • 31. März 2015

Syrien-Krise: Oxfam analysiert Nothilfe durch Geberstaaten

Die Anzahl der Menschen, die innerhalb und außerhalb Syriens auf Hilfe angewiesen sind, steigt dramatisch an, doch die Finanzierung hält nicht Schritt. Oxfam fordert internationale Geberstaaten auf, deutlich mehr Gelder als im vergangenen Jahr zu mobilisieren, als die damaligen Nothilfeaufrufe nur zu 62,5% finanziert werden konnten.

Die Anzahl der Menschen, die innerhalb und außerhalb Syriens auf Hilfe angewiesen sind, steigt dramatisch an, doch die Finanzierung hält nicht Schritt. Die Nothilfeaufrufe der UN und des Roten Kreuzes für Syrien und von der Krise betroffene Nachbarstaaten sind im ersten Quartal 2015 nur zu 9,8% finanziert. Oxfam fordert internationale Geberstaaten auf, deutlich mehr Gelder als im vergangenen Jahr zu mobilisieren, als die damaligen Nothilfeaufrufe nur zu 62,5% finanziert werden konnten. Andernfalls wären die Folgen für Millionen Syrerinnen und Syrer sowie für viele Einwohner von Nachbarländern wie Jordanien oder dem Libanon verheerend, da auch dort die Lebensverhältnisse als Folge der Krise immer schwieriger werden.