Tansania

Aline aus Burundi im Flüchtlingscamp Nyarugusu in Tansania
Aline (Name geändert) floh mit ihrer Familie aus Burundi und lebt nun im tansanischen Flüchtlingscamp Nyarugusu. Durch Oxfams Unterstützung konnte sie mit anderen Frauen eine kleine Bäckerei im Camp eröffnen und so ein eigenes Einkommen erwirtschaften.

In Kürze

Inmitten einer Region, die seit Jahrzehnten von Bürgerkrieg und gewaltsamen Diktaturen geplagt ist, stellt Tansania eine vergleichsweise stabile, demokratische Ausnahme dar. Dennoch gibt es in Tansania erhebliche Herausforderungen, was Armut und Ungleichheit angeht. Auch die zahlreichen Krisen in den Nachbarländern gehen nicht spurlos an Tansania vorbei – viele Flüchtlinge suchen dort Zuflucht vor Gewalt. Dies bringt den tansanischen Staat oft an seine Belastungsgrenze.

In den 1990ern waren es die Kriege in Rwanda und der Demokratischen Republik Kongo, die große Fluchtbewegungen nach Tansania auslösten. Aktuell ist es insbesondere die seit 2015 andauernde Gewaltwelle in Burundi, die zahlreiche Flüchtlinge über die Grenze treibt. Zurzeit befinden sich mehr als 220.000 burundische Flüchtlinge in überfüllten Camps in Tansania. Es müssen immense Anstrengungen unternommen werden, um den Neuankömmlingen würdige Lebensbedingungen zu bieten.

Vor diesem Hintergrund leistet Oxfam in den Flüchtlingscamps und den umliegenden Gemeinden einen wichtigen Beitrag zur ausreichenden Versorgung mit sauberem Wasser, angemessenen Sanitäranlagen und Basishygieneartikeln. Neu angekommene Flüchtlinge sollen zudem durch Sensibilisierungskampagnen wichtige Hygieneroutinen in ihr Alltagsleben aufnehmen. Der Zugang zu Nahrungsmitteln soll sichergestellt und die Existenzgrundlagen sollen gestärkt werden.

Neben den unmittelbaren Notmaßnahmen im Kontext der Burundi-Flüchtlingskrise unterhält Oxfam in Tansania weitere, längerfristige Projekte in den Bereichen Geschlechtergerechtigkeit, ländliche Entwicklung und Jugendarbeit.

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