Tschad

Eine junge Mutter und ein Oxfam-Mitarbeiter bei der Nahrungsmittelausgabe
Eine junge Mutter und ein Oxfam-Mitarbeiter bei der Nahrungsmittelausgabe

In Kürze

Im Tschad leben etwa 10 Millionen Menschen. 60 Prozent leben von weniger als einem Dollar pro Tag. Der Widerspruch zwischen reichen natürlichen Ressourcen wie Öl oder Uran und anhaltender Armut in der Bevölkerung bewegt die Zivilgesellschaft dazu, sich für eine faire Verteilung der Gewinne aus der Förderung der Rohstoffe einzusetzen.

Oxfam ist im Tschad seit 1966 aktiv und arbeitet eng mit zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen. Eine gestärkte Zivilgesellschaft kann insbesondere in den ländlichen Regionen einen stärkeren Einfluss auf lokale und regionale Entscheidungsprozesse ausüben.

Die tschadische Bevölkerung ist außerdem von verschiedenen bewaffneten Konflikten betroffen. Innerstaatlich kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und bewaffneten Gruppierungen. Auf regionaler Ebene gab es in der jüngeren Vergangenheit Konflikte mit dem Nachbarland Sudan. Die kriegerischen Auseinandersetzungen haben große Flüchtlingsströme ausgelöst. Trotz der schlechten wirtschaftlichen Situation haben auch zahlreiche Menschen aus den Nachbarländern Zuflucht im Tschad gesucht.

Oxfam leistet im Tschad Nothilfe für Flüchtlinge und Binnenvertriebene sowie für die von der chronischen Ernährungsunsicherheit in der Sahelzone betroffenen Menschen. Wir statten Flüchtlingslager und aufnehmende Gemeinden unter anderem mit notwendigen Wasser- und Sanitäranlagen aus. Zudem helfen wir den Menschen im Sahel, Versorgungsengpässe in den Nach-Ernteperioden zu überstehen und ihre Existenzgrundlagen zu stärken.

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