Afghanistan: Wasser, Latrinen und Hygiene in der Provinz Balkh (Projekt abgeschlossen)

Binnenvertriebene gehören neben zurückkehrenden Flüchtlingen zu den besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen in Afghanistan. Oxfam unterstützt knapp 10.000 Binnenvertriebene im Norden Afghanistan mit Trinkwasser, Latrinen und Hygiene.
Männer und Kinder am Trinkwasserbrunnen
Ein Mitarbeiter von Oxfams Partnerorganisation WASH begutachtet den neu angelegten Brunnen.

Die Provinz Balkh im Norden Afghanistans hat seit 2013 eine große Zahl von Binnenvertriebenen aufgenommen, speziell die Kleinstädte und größeren Siedlungen in den Distrikten Dihdadi, Mazar-e Sharif und Nahre Shahi. In diesen Distrikten unterstützt Oxfam in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt knapp 10.000 Binnenvertriebene in 18 Siedlungen mit Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH).

Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort können wir so insgesamt:

  • 30 Trinkwasserbrunnen bauen;
  • 180 Latrinen errichten;
  • 3.000 Hygiene-Sets verteilen, die jeweils Materialien für einen siebenköpfigen Haushalt enthalten (mit Seife, Handtüchern, Zahnpasta, Materialien für Monatshygiene, usw.).

Zudem wird in den Siedlungen eine Sensibilisierungskampagne für bessere Hygiene durchgeführt.

Um die Nachhaltigkeit und Dauerhaftigkeit der Maßnahmen zu gewährleisten, werden Komitees in den betreffenden Gemeinden organisiert und trainiert. Diese sollen später eigenverantwortlich für die Wartung der Brunnen und Reinigung der Latrinen zuständig sein und sich um eine bessere Abfallbeseitigung in den Gemeinden kümmern. Insofern trägt das Projekt auch dazu bei, lokale Bewältigungsmechanismen in den Siedlungen der Binnenvertriebenen zu stärken.

Das Projekt ist Teil der Afghanistan-Länderstrategie von Oxfam und wird vor Ort von unserer Partnerorganisation Assistance for Health, Education and Development (AHEAD) durchgeführt.

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