Niger/Nigeria/Tschad: Humanitäre Hilfe für Boko-Haram-Flüchtlinge

Projekt abgeschlossen
In Nigeria, Niger und Tschad unterstützt Oxfam Menschen, die vor Angriffen der Boko Haram fliehen mussten. Wir leisten humanitäre Hilfe für Flüchtlinge, Binnenvertriebene, Rückkehrer/Innen und Aufnahmegemeinschaften.

In Nigeria, Niger und Tschad sind bereits 2,4 Millionen Menschen aufgrund der Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und bewaffneten Gruppierungen bereits geflohen. Sie mussten ihre Häuser ohne Hab und Gut verlassen und haben keine Möglichkeit, sich ausreichend zu ernähren.

Oxfam leistet humanitäre Hilfe für Binnenvertriebene, Rückkehrer/Innen und Aufnahmegemeinschaften. Wir stellen den Menschen dringend benötigtes sauberes Wasser, intakte Latrinen, Hygieneartikel und Lebensmittel. Um die Ernährung der betroffenen Bevölkerung mittelfristig zu sichern, erhalten die Menschen auch Saatgut und Geräte, um ihre Felder zu bestellen. 

Im Zusammenhang mit der humanitären Krise im Tschadsee-Becken hat Oxfam im Juni 2016 entschieden, das humanitäre Programm auf die betroffenen Gebiete im Tschad auszuweiten. Bis dahin beschränkte sich das Programm auf Nigeria und Niger. In der ganzen Region sind mehr als 10 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen. In nicht zugänglichen Gebieten im Nordosten Nigerias sind mehr als 900.000 Menschen komplett von der humanitären Hilfe ausgeschlossen.

Das Auswärtige Amt unterstützt seit 2015 die Arbeit von Oxfam in der Tschadsee-Region finanziell.

Dieses Projekt wurde am 30. November 2018 abgeschlossen.

 

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