Trickfilme für Entwicklung

In Kürze

Sinnvolle Entwicklungshilfe

Gute Entwicklungshilfe misst sich nicht nur daran, wie viel Geld bereitgestellt wird. Ganz entscheidend ist die Art und Weise, wie die Unterstützung geleistet wird: Sie muss diejenigen Menschen erreichen, die am stärksten unter extremer Armut leiden.

Sinnvoll ist, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, indem beispielsweise das Bildungs- und Gesundheitswesen, die Rechte von Frauen oder die Zivilgesellschaft in armen Ländern gestärkt werden.

Entwicklungshilfe muss dazu beitragen, die Haushalte dieser Länder zu stabilisieren und eine langfristige Planung ohne unnötige Auflagen ermöglichen. Nur so sind Regierungen in der Lage, effektiv und nachhaltig gegen die Armut im eigenen Land vorzugehen. Diese Art Entwicklungshilfe kann das Leben von Menschen wirklich verbessern.

Kommt Entwicklungshilfe an?

Entwicklungshilfe ist notwendig, um die extreme Armut weltweit zu reduzieren. Eine Stärkung der Gesundheits- und Bildungssysteme in armen Ländern kurbelt deren Wirtschaft an und führt so langfristig dazu, dass sie nicht mehr auf Hilfsleistungen angewiesen sind.

Es gibt Stimmen, die das Gegenteil behaupten: In Wirklichkeit hindere Entwicklungshilfe arme Länder daran, sich zu entwickeln. Manche meinen deshalb, sie solle ganz gestoppt werden.

Doch dank der Zahlungen reicher Geberländer haben in den letzten Jahren 1,4 Millionen HIV-Infizierte lebensrettende antiretrovirale Medikamente erhalten. 40 Millionen Kinder, die niemals Lesen und Schreiben gelernt hätten, gehen nun zur Schule.

Richtig eingesetzt, kann Entwicklungshilfe auch der Korruption entgegenwirken: Indem die Zivilgesellschaft in armen Ländern gestärkt wird und Menschen eine Stimme bekommen, um ihre Regierungen zur Verantwortung zu ziehen - auch im Hinblick darauf, wie sie mit den Geldern umgehen.

Weiter Informationen zum Thema finden Sie in der aktuellen Studie „21st Century Aid – Recognizing Success and Tackling Failure“ (auf englisch).