Spenden-Aufruf
Ein Junge mit einem Eimer Wasser aus dem Oxfam-Tanker. Thatta/Provinz Sindh, Pak
Ein Junge mit einem Eimer Wasser aus dem Oxfam-Tanker. Thatta/Provinz Sindh, Pakistan. © Oxfam Novib
Foto: Inhalt eines Hygiene-Pakets von Oxfam für Flüchtlingsfamilien in Pakistan.
Inhalt eines Hygiene-Pakets von Oxfam für Flüchtlingsfamilien in Pakistan.
© Jane Beesley/Oxfam
Foto: Zwei Mädchen holen sauberes Wasser. Ihr Dorf in der Nähe von Nowshera/Paki
Zwei Mädchen holen sauberes Wasser. Ihr Dorf in der Nähe von Nowshera/Pakistan wurde von den Fluten zerstört. © Damir Sagolj/Reuters, courtesy of Alertnet.org
Zwischen 15 und 25 Millionen Menschen sind von der Flutkatastrophe betroffen.
Alo Mardan führt seine zwei Esel durch den überfluteten Ort Karampur.
© REUTERS/Akhtar Soomro, courtesy of alertnet.org
Jüngsten Schätzungen zufolge sind zwischen 15 und 25 Millionen Menschen von der
Die Menschen benutzen Tücher um das Wasser zu filtern und keimfrei zu machen, 05. August 2010. © Oxfam
Oxfam stellt für die Menschen in Nowshera Trinkwasser in mobilen Tanks bereit.
Oxfam stellt für die Menschen in Nowshera Trinkwasser in mobilen Tanks bereit.
© Rebecca Wynn/Oxfam
Im Vertriebenen-Camp in Charsadda leben die Menschen in Notzelten.
Im Vertriebenen-Camp in Charsadda leben die Menschen in Notzelten.
© Rebecca Wynn /Oxfam
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Spendenaufruf: Flutkatastrophe in Pakistan

Pakistan: Neue Gefahr für Flutopfer

Im Sommer 2010 traf eine beispiellose Flutkatastrophe Pakistan. Mindestens 1.750 Menschen starben, eine Fläche von der Größe der Niederlande wurde verwüstet. Etwa 20 Millionen Kinder, Frauen und Männer waren von der Katastrophe betroffen; 11 Millionen haben ihre Häuser verloren.

Im vergangenen Jahr hat Oxfam rund 2,4 Millionen von der Überflutung Betroffene unterstützt, unter anderem mit Trinkwasser, Hygiene-Maßnahmen, Notunterkünften und "Cash-for-Work"-Programmen. Doch viele Menschen sind weiterhin dringend auf Hilfe angewiesen. Die  Ernten wurde größtenteils vernichtet, viele Felder sind unbestellbar. Ein Jahr nach der Flutkatastrophe haben hunderttausende Familien immer noch keinen Ersatz für ihre zerstörten Häuser, zehntausende müssen weiterhin in Zeltlagern ausharren. In der südlichen Provinz Sindh leidet ein alarmierend hoher Anteil der Bevölkerung  an Mangelernährung.

Nun sind die Menschen in Sindh erneut von Wassermassen bedroht. Mehr als 2,7 Millionen Hektar Land wurden überschwemmt und die Ernten auf mehr als 890.000 Hektar vernichtet. Wieder haben Tausende Familien Haus und Hof verloren. Oxfam erreicht derzeit bereits fast 1,4 Millionen Menschen mit Trinkwasser, Hygiene-Einrichtungen und weiteren lebenswichtigen Maßnahmen. Die Nothilfe muss dringend auf mehr als 3,9 Millionen Kinder, Frauen und Männer ausgeweitet werden.

Oxfam bittet um Spenden, um die Nothilfe-Maßnahmen in Pakistan fortsetzen zu können:

  • Für 33 Euro können hundert Menschen jeweils ein Stück Seife erhalten – Körperhygiene wirkt gegen die Ausbreitung von Durchfallerkrankungen.
  • 71 Euro kostet ein Zelt als provisorische Unterkunft für Familien, deren Häuser von den Fluten fortgerissen wurden.
  • 100 Euro finanzieren 15 Moskitonetze, mit denen die Kinder, Frauen und Männer sich vor Malaria und Dengue-Fieber schützen können.

Weitere Informationen: Die Lage in Pakistan und unsere Arbeit vor Ort

 


 

Berlin, 26 | Januar | 2011

Oxfam-Bericht: Ein halbes Jahr nach Beginn der Flutkrise herrscht weiter Not

Dass die Krise in Pakistan noch lange nicht vorbei ist, zeigt auch der aktuelle Oxfam-Bericht "Six months into the floods". Er enthält Vorschläge, wie die Nothilfe ausgedehnt werden sollte, und fordert, dass der Wiederaufbau des Landes mit politischen Reformen einhergehen muss. Denn soziale Ungerechtigkeit, fehlende Bildungschancen und chronische Armut lassen derzeit große Teile der Landbevölkerung bei Krisen und Katastrophen schutzlos dastehen.


Video: Ramadan während der Flutkatastrophe

Inam lebt mit seiner Familie in London. Über die Medien verfolgen sie die Flutkatastrophe in ihrem Heimatland Pakistan. Gerade in der Ramadan-Zeit fühlen Inam und seine Familie mit den Betroffenen und loben die Arbeit, die Hilfsorganisationen wie Oxfam vor Ort leisten.

+Der Beitrag ist auf Englisch+

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