Oxfams Bildungsreferentin, Sandra Dworack, spricht über die Bedeutung von Bildung und die Bildungssituation in Tansania.

Das Recht auf Bildung

Das Recht auf Bildung wurde bereits in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 festgehalten. Aber Bildung ist nicht nur ein Recht, das auch Menschen in armen Ländern zusteht, sondern zugleich ein wichtiger Motor für Entwicklung.

Oft sind die Bildungssysteme in armen Ländern unzureichend, es fehlen Schulen, ausgebildetes Lehrpersonal und Unterrichtsmaterialien. Bildungschancen sind ungleich verteilt: Geschlecht, Einkommen, Herkunft, Sprache, ethnisch-kulturelle Zugehörigkeit, Behinderung oder Wohnort spielen oft eine entscheidende Rolle. Die reichen Länder stehen in der Pflicht, die armen Länder beim Ausbau der Bildungssysteme zu unterstützen und mehr und wirksame Hilfe zu leisten.

Obwohl sich 164 Regierungen im Jahr 2000 mit den sechs „Bildung für alle“-Zielen eigene Vorgaben bei der Bekämpfung der Bildungsarmut gegeben haben, gehen heute immer noch 126 Millionen Kinder und Jugendliche weltweit nicht in die Schule – Tendenz steigend. Als Gründungsmitglied der Globalen Bildungskampagne, legt Oxfam den Finger in die Wunde, zeigt politisches Versagen auf und fordert von der internationalen Gemeinschaft, ihre Bildungsversprechen einzuhalten.

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10 | Oktober | 2014

Friedensnobelpreis für Kailash Satyarthi und Malala Yousafzai – ein wichtiges Signal für weltweite Bildung

Kailash Satyarthi ist Mitbegründer der Global Campaign for Education.
Kailash Satyarthi ist Mitbegründer der Global Campaign for Education. © Global Campaign for Education

Kailash Satyarthi, indischer Kinderrechtler und Gründer der Global Campaign for Education, und die pakistanische Bildungsaktivistin Malala Yousafzai haben den Friedensnobelpreis 2014 für ihren Kampf gegen die Unterdrückung von jungen Menschen und für das Recht auf Bildung für alle gewonnen.

Jörn Kalinski, Kampagnendirektor bei Oxfam Deutschland und Mitbegründer der Globalen Bildungskampagne in Deutschland, kommentiert: „Mit dieser Auszeichnung unterstreicht das Nobel-Komitee die besondere Bedeutung von Bildung für die Überwindung globaler Ungleichheit. Sie ist ein wichtiges Signal an die Weltgemeinschaft, die globale Bildungsmisere zu beenden. Weltweit können mehr als 120 Millionen Kinder und Jugendliche keine Schule besuchen – weit über die Hälfte davon sind Mädchen. Malala Yousafzay und Kailash Satyarthi haben den Kampf für weltweite Bildungsgerechtigkeit mit Mut und Engagement vorangetrieben. Oxfam Deutschland und die Globale Bildungskampagne in Deutschland gratulierten ihnen zum Friedensnobelpreis. Es ist zu hoffen, dass sich die ausgedrückte Anerkennung und Wertschätzung ihrer Arbeit auch in substanzieller politischer Unterstützung niederschlägt.“

20 | Juni | 2014

Bildung von Kindern weltweit: Malala bittet Merkel um mehr finanziellen Einsatz

© A World at School

Anlässlich der Wiederauffüllungskonferenz der Global Partnership for Education (GPE) hat die Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai einen offiziellen Brief an Angela Merkel verfasst. Die 16-Jährige fordert die Bundeskanzlerin darin auf, sie im Kampf für das Menschenrecht auf Bildung tatkräftig und engagiert zu unterstützen. Die Pakistanerin appelliert an Merkel, einen großzügigen finanziellen Beitrag zum Fonds der einzigen multilateralen Partnerschaft zur Finanzierung von Bildung an alle zu leisten. Die internationalen Geber bei der GPE müssen mindestens 3,5 Milliarden US-Dollar aufbringen, um 29 Millionen Kinder in 66 Partnerländern den Schulbesuch zu ermöglichen. Momentan liegt der deutsche Beitrag zum GPE-Fonds bei lediglich sieben Millionen Euro jährlich.

Malala Yousafzai war vergangenes Jahr die bisher jüngste Kandidatin für den Friedensnobelpreis. Mit elf Jahren berichtete das Mädchen, dessen Vater Lehrer an einer Mädchenschule war, anonym in einem Blog-Tagebuch der BBC über Gewalttaten der pakistanischen Taliban im Swat-Tal. Die Terrororganisation hatte seit 2007 zahlreiche Schulen für Mädchen zerstört und gegnerische Pakistaner ermordet.

13 | Juni | 2014

UNESCO-Report: Umsetzung von Bildungszielen gefährdet

Unmittelbar vor dem Beginn der Geberkonferenz "Global Partnership for Education" hat die UNESCO eine Bestandsaufnahme der Bildungsfinanzierung der letzten Jahre veröffentlicht. Die Ergebnisse des Reports, der im Rahmen von "„Education for All Global Monitoring Report" erscheint,“ sind äußerst beunruhigend.

Entwicklungshilfe für Bildung um 10 % gesunken

Die internationale Entwicklungshilfe für Bildung ist seit 2010 um zehn Prozent gesunken und damit wieder auf das Niveau von 2008 gefallen. Im Vergleich dazu sind die Mittel für die internationale Entwicklungszusammenarbeit im gleichen Zeitraum insgesamt nur um ein Prozent gesunken. Das beweist, dass Bildung bei den internationalen Gebern zunehmend an Bedeutung verliert. Damit stehlen sie sich aus der Verantwortung, die sie 2000 auf dem Weltbildungsforum in Dakar eingegangen sind.

Hilfen sinken dort, wo sie am dringendsten gebraucht werden

Die Hälfte aller Kinder, die keine Schule besuchen, lebt in Afrika südlich der Sahara. Und eben in dieser Region waren zwölf Länder von Kürzungen der internationalen Hilfen für Grundbildung um 10 Millionen USD oder mehr betroffen. In Indien und Pakistan, zwei der fünf Länder mit den meisten out-of-school children, gingen die Hilfen zwischen 2010 und 2012 am stärksten – zurück. Indien bekam 278 Millionen USD weniger, die Mittel für Pakisten wurden um 60 Millionen USD beschnitten. –Gerade in Ländern mit niedrigem Einkommen stellt internationale Bildungszusammenarbeit jedoch einen Eckpfeiler der nationalen Bildungsetats dar. In manchen Staaten umfassen die Hilfen ein Viertel der öffentlichen Bildungsausgaben.

Bildung in krisenbetroffenen Ländern massiv vernachlässigt

Auch bei der kurzfristigen Entwicklungshilfe für krisen- und konfliktbetroffene Länder wird Bildung vernachlässigt: Ihr ist nicht nur der geringste Anteil der Hilfsaufrufe gewidmet, sondern – z.B. gegenüber dem Ernährungs- und Gesundheitssektor auch der geringste Anteil an zugesagten Mitteln (zum Vergleich: Ernährung 86%, Gesundheit 57%, Bildung 40%)

Zukunft der globalen Bildungshilfe besorgniserregend

Die OECD erwartet ab 2014 eine Stagnation der Zuwendungen. Für die die ärmsten Länder v.a. in Afrika südlich der Sahara wird sogar ein Rückgang von 500 Millionen USD befürchtet. Eine Rückbesinnung auf die essentielle Bedeutung einer angemessenen Bildungsfinanzierung ist daher für die Erreichung der globalen Bildungsziele nach 2015 unerlässlich.

03 | April | 2014

Öffentliche Gesundheitsleistungen und Bildung verringern Ungleichheiten

© Ranjan Rahi/Oxfam
Eine alltägliche Situation: Unzählige Menschen stehen im Motihari District Government Krankenhaus zur Anmeldung an. Nur sehr wenige Ärzte sind in Indien in der öffentlichen Gesundheitsfürsorge beschäftigt. © Ranjan Rahi/Oxfam

Öffentliche Dienstleistungen wie gebührenfreie Schulen und Gesundheitsfürsorge tragen wesentlich dazu bei, soziale Ungleichheit und Benachteiligung zu bekämpfen. Sie kommen jedem zugute, nützen aber vor allem den Ärmsten.

Zu diesem Schluss kommt der heute veröffentlichte Oxfam-Bericht „Working for the Many“, der sich u.a. auf Daten der OECD, der Weltbank und des IWF stützt. Investitionen in öffentliche Gesundheits- und Bildungssysteme verkleinern demnach Einkommens-Ungleichheiten um bis zu 20 Prozent.

Staatliche Kürzungen bei Bildung und Gesundheit treffen vor allem Einkommensschwache

„Durchschnittlich stocken öffentliche Leistungen in den OECD-Ländern das Nettoeinkommen der ärmsten Bevölkerungsschichten indirekt um bis zu 76 Prozent auf. Umgekehrt bedeutet das: Staatliche Kürzungen bei Bildung und Gesundheit treiben Einkommensschwache tiefer in die Armutsfalle. Dieser Mechanismus wirkt auch in Entwicklungsländern“, sagt Tobias Hauschild, Referent für Entwicklungsfinanzierung bei Oxfam.

Trotzdem kürzten zwischen 2008 und 2012 mehr als die Hälfte aller Entwicklungsländer aufgrund der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise ihre Bildungsausgaben und sogar zwei Drittel von ihnen die Mittel für Gesundheitsfürsorge. „Solche Einschnitte treffen vor allem diejenigen, die bereits zu den Ärmsten der Armen gehören. Zum Beispiel müsste eine durchschnittliche pakistanische Familie 127 Prozent ihres Einkommens ausgeben, um alle ihre Kinder auf eine ‚billige‘ Privatschule zu schicken“, so Hauschild.

Weitere alarmierende Beispiele aus dem Bericht:

  • Die Kosten für ihre Gesundheitsfürsorge treiben jedes Jahr weltweit 150 Millionen Menschen in den  finanziellen Ruin.
  • Jeden Tag sterben weltweit 800 Frauen während der Geburt, 795 von ihnen in Entwicklungsländern.
  • Derzeit können 57 Millionen Kinder nicht zur Schule gehen. Die Chance eines Kindes, wenigstens vier Jahre die Schule zu besuchen, halbiert sich, wenn es aus einer armen Familie stammt.

Die soziale Ungleichheit wächst

Daher müssen die Regierungen soziale Leistungen ausbauen anstatt sie zu beschneiden und Privatisierungen im öffentlichen Sektor stoppen. Sonst wird die soziale Ungleichheit weiter wachsen. Schon jetzt besitzen die 85 reichsten Menschen so viel Vermögen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung – das sind 3,5 Milliarden Menschen.

In 64 der 93 Länder, in denen Oxfam arbeitet, unterstützen wir Programme und Partner, die sich für gebührenfreie Bildung und Gesundheitsdienstleistungen einsetzen.

Die Berichte „Working for the Many“  und „Working for the Few“

07 | März | 2014

Oxfam unterstützt Frauen, sich eigene Existenzen aufzubauen

Armut und schlechte Bildungschancen rücken für Millionen Frauen die Aussicht auf ein selbstbestimmtes Leben in weite Ferne.

Etwa eine halbe Milliarde Frauen sind dem neuen UNESCO-Bildungsbericht zufolge Analphabetinnen. Nicht lesen und schreiben zu können bedeutet für die Frauen meist ein Leben in Armut und Abhängigkeit. Selbst wenn es Schulen und Kurse gibt, können die Frauen sie nicht besuchen. Die harte Arbeit, ihre Familien zu ernähren, lässt dafür keine Zeit. Doch dieser Teufelskreis von Armut und schlechten Bildungschancen kann durchbrochen werden.

Zahlen und Fakten
  • 70 Prozent der weltweit Hungernden sind Frauen.
  • Frauen tragen weltweit zwei Drittel der Arbeitslast und produzieren die Hälfte der Nahrungsmittel. Auf sie entfällt aber nur ein Zehntel des gesamten Einkommens und ein Prozent des Besitzes.
  • Das tägliche Durchschnittseinkommen einer Frau ist etwa 250 Prozent niedriger als das eines Mannes.
  • Weltweit besitzen Frauen weniger als 20 Prozent des Grund und Bodens.
  • Ein Drittel aller Frauen und Mädchen weltweit sind mindestens einmal im Leben Opfer von sexuellem Missbrauch oder Gewalt geworden.
  • Durch gewalttätige Übergriffe sterben oder werden mehr Frauen der Altersgruppe von 15 bis 44 Jahren verletzt als durch Krebs, Malaria, Verkehrsunfälle und Kriege zusammen.
Oxfam unterstützt Partner in Ländern des globalen Südens, die Frauen stärken

© Reinhild Schumacher/Oxfam DeutschlandEnergiespar-Herde und Startkapital in der DR Kongo

Dank Energiespar-Herden, die viel weniger Brennstoff brauchen, müssen die Frauen und Mädchen nicht mehr so viele Stunden in die aufwändige Holzsuche investieren. So haben die Mädchen Zeit, zur Schule zu gehen. Zudem bietet Oxfams Partnerorganisation Kurse und kleine Geschäftskredite für Frauen an.


Frauenrechte in Südafrika

Elf Frauen, die nach Gewalterfahrungen mit Hilfe von Oxfams Partnerorganisation Nisaa den Weg zurück ins Leben gefunden haben, schrieben ihre Geschichten auf. Mittlerweile sind diese als Buch erschienen: „Rising Up – Moving on. Women writing our Lives“. Ihre Erlebnisse aufzuschreiben und mit anderen Frauen zu teilen, half ihnen, ihr Trauma und ihre Schuldgefühle zu überwinden – und solche Übergriffe ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.


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  1. Bildung: Menschenrecht und Motor für Entwicklung Schließen

    Bildung ist ein grundlegendes Menschenrecht. Bildung schafft Perspektiven und ist ein entscheidender Faktor bei der Bekämpfung von Armut und sozialer Ungerechtigkeit, bei der Verbesserung der Gesundheit von Müttern und Kindern sowie bei der Verankerung von Demokratie. Vielen Menschen wird dieses Recht jedoch vorenthalten, und damit die Chance, der Armut zu entkommen.

  2. Bildungschancen sind ungleich verteilt Mehr

    Weltweit können 72 Millionen Kinder im Grundschulalter nicht zur Schule gehen, 55% davon sind Mädchen. Bildungschancen sind ungleich verteilt. Für Kinder aus armen Familien, ländlichen Gegenden oder Slums ist es besonders schwer, Zugang zu guter Bildung zu erhalten. Die weltweit 776 Millionen Analphabeten haben kaum eine Chance, eine Ausbildung und eine gutbezahlte Arbeit zu finden. Das Ziel "Bildung für alle" ist noch lange nicht erreicht. Besonders in Subsahara-Afrika sind die Herausforderungen groß.

    Doch warum haben so viele Menschen keinen Zugang zu Bildung? Weil die Bildungssysteme in armen Ländern häufig absolut unzureichend sind. Es fehlen Gelder für den Bau von Schulen, ausgebildete Lehrer und Unterrichtsmaterialien. Weltweit werden bis zum Jahr 2015 mindestens 18 Millionen zusätzliche Lehrer gebraucht, um allen Menschen eine grundlegende Bildung zu ermöglichen. Und gerade gut ausgebildete Lehrer sind wichtig, um auch die Qualität der Bildung zu verbessern.

  3. Arme Länder brauchen Unterstützung Mehr

    Die Regierungen vieler armer Länder bemühen sich, die Situation zu verbessern. Sie haben in den vergangenen Jahren viel in den Aufbau ihrer Bildungssysteme investiert. Es gab auch bemerkenswerte Fortschritte beim Zugang zu Bildung. Dank gemeinsamer Anstrengungen armer und reicher Länder können weltweit 40 Millionen Kinder mehr zur Schule gehen. Aber die Herausforderungen sind groß.

    Arme Länder brauchen Unterstützung, um die Probleme zu bewältigen. Sie benötigen mehr und bessere Entwicklungshilfe, um allen ihren Bürger/innen Bildung garantieren zu können. Die reichen Länder haben sich in internationalen Vereinbarungen wie der Erklärung über die Millenniumsziele verpflichtet, die armen Länder bei der Umsetzung des Ziels "Bildung für alle" zu unterstützen. Die Versprechen müssen gehalten werden!

  4. Die Bildungsziele Mehr

    Auf dem Weltbildungsforum in Dakar/Senegal im April 2000 kamen Vertreter/innen aus 164 Staaten zusammen. Sie einigten sich auf den Aktionsplan "Bildung für alle" (Education for all, EFA), dessen Ziele bis 2015 erreicht werden sollen. Zwei der Ziele sind auch in die Millennium-Entwicklungsziele eingegangen. Die sechs EFA-Ziele im Überblick:

    Ziel 1: Frühkindliche Förderung und Erziehung sollen ausgebaut und verbessert werden, insbesondere für benachteiligte Kinder.

    Ziel 2: Bis 2015 sollen alle Kinder - insbesondere Mädchen, Kinder in schwierigen Lebensumständen und Kinder, die zu ethnischen Minderheiten gehören - Zugang zu unentgeltlicher, obligatorischer und qualitativ hochwertiger Grundschulbildung erhalten und diese auch abschließen.

Ausreichend Bänke und Tische, stabile Wände und ein Schuldach, das heftigen Regenfällen standhält: Für die meisten Schulkinder in Burundis bergiger Provinz Bujumbura Rural ist dies eine Seltenheit. Damit der Unterricht wetterunabhängig und damit regelmäßig stattfinden kann, hilft Oxfams Partnerorganisation OAP (Organisation d'Appui à l'auto Promotion) mit dem Neubau von Grundschulen. Doch OAP sichert nicht nur die Grundbildung, sie versorgt die Bewohner auch mit sauberem Trinkwasser.
Foto: Blick auf die Grundschule in Butega. © Fercus Nzomararumwe/OAP
Demokratische Republik Kongo: Abgelegene Region – fundierte Ausbildung
Mädchenbildung galt in den letzten Jahren als eine der wenigen Erfolgsgeschichten in Afghanistan. Doch dieser Erfolg ist gefährdet. Dies geht aus einer Befragung von 1.600 Schülerinnen, Eltern und Lehrer/innen in 17 von 34 afghanischen Provinzen hervor, deren Ergebnisse Oxfam, CARE und 14 weitere Hilfsorganisationen in der Studie „High Stakes – Girls’ Education in Afghanistan“ am 24. Februar 2011 veröffentlichen.
Mädchenbildung galt in den letzten Jahren als eine der wenigen Erfolgsgeschichten in Afghanistan. Doch dieser Erfolg ist gefährdet. Dies geht aus einer Befragung von 1.600 Schülerinnen, Eltern und Lehrer/innen in 17 von 34 afghanischen Provinzen hervor, deren Ergebnisse Oxfam, CARE und 14 weitere Hilfsorganisationen in der Studie „High Stakes – Girls’ Education in Afghanistan“ am 24. Februar 2011 veröffentlichen.
Gesine Schwan überreicht Entwicklungsminister Niebel symbolisch 18 Millionen Unterschriften für das Ziel "Bildung für alle!".
Das Video gibt einen Einblick über die in 2009 geplanten Aktionen der Globalen Bildungskampagne zum Thema Alphabetisierung.
Die Themen der Aktionswochen 2009 waren Alphabetisierung und lebenslanges Lernen. Hier sehen Sie die Highlights des "Großen Lesens" 2009, u.a. mit Heike Makatsch und Tim-Thilo Fellmer.
„Hand in Hand für Bildung – Menschenrechte jetzt anpacken!“