Publikationen
In vielen armen Ländern muss für eine Behandlung beim Arzt oder im Krankenhaus bares Geld aus der eigenen Tasche gezahlt werden – für viele eine unüberwindbare Hürde beim Zugang zu Gesundheitsfürsorge. Viele Menschen sterben, weil sie sich keine Behandlung leisten können. Der Bericht „Your Money or Your Life“ ruft Regierungen ärmerer Länder dazu auf, direkte Zuzahlungen für öffentliche Gesundheitsdienste abzuschaffen. Mehr staatliche Gesundheitsausgaben und mehr Unterstützung durch internationale Partner würden dies ermöglichen. Gesundheit und Überleben dürfen keine Frage des Geldes sein, sondern müssen als grundlegende Menschenrechte verwirklicht werden.
Die internationale Afghanistankonferenz am 20. Juli 2010 in Kabul ist bereits das neunte große Treffen, bei dem Geberstaaten, die afghanische Regierung und Vereinte Nationen über den Aufbau des Landes beraten. Das englischsprachige Oxfam-Papier macht Vorschläge für eine neue Afghanistanpolitik.
In Deutschland und in der Europäischen Union wird der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) zunehmend von einer immer kleiner werdenden Anzahl von Supermarktketten dominiert.
Dieser Umstand wird im Positionspapier der Supermarktinitiative zur Nachfragemacht des Lebensmitteleinzelhandels sowie im Fragenkatalog über die Ursachen der Angebots- und Nachfragemacht des Lebensmitteleinzelhandels behandelt.
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Fragenkatalog: Ursachen der Angebots- und Nachfragemacht des Lebensmitteleinzelhandels [PDF | 247.56 KB Bytes]
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Sommer 2010. Oxfam aktuell Nr. 50
In der Sommerausgabe von Oxfam aktuell dreht sich (fast) alles um Fußball. Wir berichten über HIV/Aids-Aufklärung durch Fußball-Spiele, die Kampagne „1GOAL -Bildung für alle!“ und Armutsbekämpfung im WM-Austragungsland Südafrika.
Vergewaltigungen stehen im vom Bürgerkrieg geschundenen Osten der Demokratischen Republik Kongo auf der Tagesordnung. Noch nicht einmal das eigene Haus bietet Schutz vor brutalen sexuellen Übergriffen: Mehr als die Hälfte der Vergewaltigungen in der DR Kongo fanden nachts und daheim statt, in der vermeintlichen Sicherheit des Hauses der Betroffenen – häufig sogar in Gegenwart der Familien. Dies geht aus der am 15. April frei gegebenen Studie „Now, the world is without me“, von Oxfam und der Harvard Humanitarian Initiative hervor.
In einem neuen Bericht "The $100 Billion Questions" skizziert Oxfam Vorschläge zur internationalen Klima-Finanzarchitektur und warnt dabei die reichen Länder davor, ihre in Kopenhagen gemachten finanziellen Zusagen für Klimaschutz und Bewältigung der Klimafolgen in armen Ländern vor allem durch vermehrte Kredite anstatt durch Finanzzuschüsse zu erfüllen und so den Schuldenberg der armen Länder weiter zu erhöhen.
Der Bericht stellt auch Instrumenten vor, mit denen die Klima-Finanzhilfen für die armen Länder bis 2020 mindestens auf die in Kopenhagen versprochenen 100 Millionen US-Dollar jährlich angehoben werden können. Oxfam schlägt dafür unter anderem die Einführung einer Finanztransaktionssteuer vor. Spekulationsgeschäfte würden mit einer minimalen Steuer belegt. Ein Teil der zu erwartenden Einkünfte von jährlich etwa 400 Milliarden US-Dollar ließe sich für Klimaschutz und Anpassungsmaßnahmen in den armen Ländern verwenden.
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