Gerechter Welthandel
Foto: Eine Frau färbt Stoffstreifen in Hydrabad.
Eine Frau färbt Stoffstreifen in Hydrabad, Indien. © Rajendra Shaw/Oxfam GB
Foto: Kleinbäuerinnen und Kleinbauern
Die bestehenden Handelsstrukturen verdrängen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Entwicklungsländern vom Markt. © Jim Holmes/Oxfam
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Gerechter Welthandel

Handel kann Menschen weltweit verbinden und Wohlstand schaffen. Doch nicht alle profitieren davon. Die bestehenden Handelsstrukturen kommen in erster Linie großen Unternehmen aus reichen Ländern zugute, während kleine Unternehmen und Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Entwicklungsländern vom Markt verdrängt werden. Die ungerechten Regeln des Welthandels vergrößern die Kluft zwischen Arm und Reich.

Oxfam setzt sich für faire Spielregeln für den Handel ein. Denn der Handel darf nicht bittere Armut verursachen, sondern muss helfen, Armut zu besiegen!

23 | November | 2011
Die Rohstoffpolitik der EU hat zum Ziel, europäischen Unternehmen möglichst billig Zugang zu Rohstoffen aus Entwicklungsländern zu verschaffen. Dazu setzt die EU arme Länder unter Druck.
03 | September | 2011
Unsere Wirtschaft hat sich an die Verfügbarkeit billiger Rohstoffe gewöhnt. Doch die natürlichen Ressourcen auf der Erde sind begrenzt. Im globalen Vergleich hat die Europäische Union einen hohen Ressourcenverbrauch. Pro Kopf werden in Europa durchschnittlich dreimal so viele Rohstoffe verbraucht wie in Asien und mehr als viermal so viele wie in Afrika.
08 | März | 2011
Anlässlich der Europäischen Rohstoffkonferenz, einer von mächtigen Unternehmen und Lobbyisten der Rohstoffindustrie veranstaltete Konferenz in Brüssel, demonstrierten Aktivisten am 1. März 2011 für einen Richtungswechsel in der Europäischen Rohstoffpolitik.
06 | Januar | 2011
Im November hat die EU-Kommission eine neue Handelsstrategie beschlossen. Die Medien haben hiervon kaum Notiz genommen. Das verwundert auch nicht, denn die neue Handelsstrategie ist weitgehend die alte. Zentrales Ziel bleibt eine weitgehende Öffnung der Märkte für europäische Unternehmen und Agrarbetriebe sowie der möglichst unbehinderte Zugang zu Rohstoffen und Energie. Dabei wird übersehen, dass die EU weitere wichtige politische Ziele mit handelspolitischen Instrumenten erreichen könnte.