Schutz und Hilfe in humanitären Krisen
Foto: Oxfam Logo und Waffenverbot
Oxfam setzt sich für den Schutz und die Unterstützung der Zivilbevölkerung in Krisen und Konflikten ein, zum Beispiel durch Bekämpfung der Verbreitung von Waffen. © Geoff Sayer/Oxfam

Schutz und Hilfe in humanitären Krisen

Jahr für Jahr kommen weltweit mehr als 1,5 Millionen Menschen durch Kriege, bewaffnete Konflikte und andere Arten von Gewalt ums Leben. Gewalt steigert Armut und Ungleichheit, und unter den Auswirkungen leiden nicht die jeweiligen Konfliktparteien am stärksten, sondern die betroffene Zivilbevölkerung. Für Hilfsorganisationen wird es immer schwieriger, Menschen in Krisen- und Konfliktgebieten zu erreichen. Oxfam setzt sich für den Schutz und die Unterstützung der Zivilbevölkerung in Krisen und Konflikten ein, durch Bekämpfung von Konfliktursachen – vor allem Armut und soziale Ungerechtigkeit, Klimawandel und Verbreitung von Waffen – sowie durch internationales Konflikt- und Krisenmanagement.

03 | Mai | 2012
Staaten, für die Waffenembargos gelten, haben zwischen 2000 und 2010 Waffen und Munition im Wert von mehr als 2,2 Milliarden US-Dollar importiert – das zeigt die neue Oxfam-Studie „The Devil is in the Detail“. Daran wird deutlich, wie dringend nötig eine wirksame Kontrolle des globalen Waffenhandels ist.
20 | April | 2012
Im Fall einer Militäraktion gegen die Lord’s Resistance Army (LRA) muss mit Vergeltungsschlägen gegen die Bevölkerung gerechnet werden. Davor warnten zehn lokale und internationale Hilfsorganisationen, darunter Oxfam.
04 | April | 2012
Es ist die Würdigung für hartnäckige politische Überzeugungsarbeit. Das International Peace Bureau, selbst ein früherer Preisträger, schlug das internationale Kampagnenbündnis Control Arms („Waffen unter Kontrolle!“) für den Friedensnobelpreis 2012 vor.
21 | März | 2012
Das Finale der Verhandlungen für ein UN-Abkommen zur Kontrolle des internationalen Waffenhandels (Arms Trade Treaty, ATT) steht erst im Juli an. Doch schon beim vierten und letzten Treffen des UN-Vorbereitungsausschusses, der vom 12. bis 17. Februar in New York tagte, ging es ums Ganze. Dabei sollten dort nur prozedurale Festlegungen für die ATT-Schlusskonferenz getroffen werden, die vom 2. bis 27. Juli 2012 ebenfalls in New York stattfinden wird.
21 | März | 2012
Erschreckende Ergebnisse einer Umfrage in Niger: Bis zu 90 Prozent der Menschen im Westen und Osten Nigers gaben bei einer Befragung an, dass ihre Nahrungsvorräte vor der nächsten Ernte aufgebraucht sein werden.
09 | März | 2012
Oxfam-Bericht fordert stärkere Einbeziehung der somalischen Zivilbevölkerung
05 | März | 2012
Der preisgekrönte Dokumentarfilm "Generation Kunduz" zeigt eindrucksvoll den Alltag und die Hoffnungen junger Leute in Afghanistan.
20 | Februar | 2012
Neben der schwelenden Nahrungskrise in der Sahelzone und der noch immer akuten Krise in Somalia ist auch die Nahrungsversorgung im Sudan und Südsudan gefährdet.
07 | Februar | 2012
Weltweit steigt der Bedarf an humanitärer Hilfe. Trotzdem ist internationale Hilfe nach Katastrophen häufig nicht effizient genug und kommt zu spät. Zwei fast gleichzeitige Großkrisen im Jahr 2010 – das Erdbeben in Haiti und die Überschwemmungen in Pakistan – stellten die internationale Hilfe vor eine ernste Belastungsprobe. Bei der Hungernot am Horn von Afrika im vergangenen Jahr dauerte es trotz Frühwarnung mehrere Monate, bis ernsthaft reagiert wurde.