Wirtschaft und Menschenrechte
Frauen kämpfen um die Anerkennung ihrer Arbeit in Biona Ranja, Indien.
Frauen kämpfen um die Anerkennung ihrer Arbeit in Biona Ranja, Indien. © Rajendra Shaw
Foto: protestierende Frau in Sri Lanka
Sharada Pokharrel setzt sich ein für eine bessere Aufklärung von Frauen über ihre Rechte. © Annie Bungeroth/Oxfam
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Wirtschaft und Menschenrechte

Bekannte internationale Unternehmen beuten durch ihre Einkaufspolitiken die Arbeitskräfte am unteren Ende der Lieferkette in Entwicklungsländern aus. Insbesondere Frauen sind schwer betroffen. Oxfam setzt sich für menschenwürdige Arbeitsbedingungen ein.

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21 | Mai | 2013
Im Juni 2011 wurden im UN-Menschenrechtsrat einstimmig die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte verabschiedet. Die deutsche Bundesregierung hat bislang noch keinen Aktionsplan zur Umsetzung dieser Leitprinzipien erstellt, sondern ist weitgehend untätig geblieben.
16 | April | 2013
Die EU-Kommission hat einen Richtlinienvorschlag zur Einführung von verbindlichen Offenlegungspflichten für Unternehmen vorgelegt.
26 | Februar | 2013
Oxfam hat die selbstgesteckten Ziele der zehn größten Lebensmittelkonzerne in den Bereichen Arbeitsrechte, Rechte von Kleinbauern, Frauen, Land, Wasser, Klimawandel und Transparenz überprüft und verglichen. Die Bilanz ist ernüchternd.
25 | Oktober | 2012
Egal ob Luxuskonzern oder Discounter, immer wieder sind Unternehmen verantwortlich für Hungerlöhne, unbezahlte Überstunden und Umweltschäden. Zugleich beschwören sie in Hochglanzbroschüren ihre sozialen und ökologischen Werte. Die Politik muss endlich für Transparenz sorgen! Unternehmen müssen offenlegen, wie sozial und ökologisch sie wirklich handeln. Nur gesetzlich verbindliche Regeln schaffen einen fairen Wettbewerb und sorgen dafür, dass soziale und ökologische Produktionsbedingungen sichtbar gemacht werden.
30 | Juli | 2012
Tatsächliche Arbeitsbedingungen stehen oft im krassen Widerspruch zu angeblichen sozialen Selbstverpflichtung von Unternehmen. Der Oxfam-Animationsfilm „Bittere Bananen“ bringt dies satirisch auf den Punkt und ruft die Verbraucher/innen dazu auf, sich für mehr Transparenz in den Lieferketten der Supermärkte einzusetzen.
02 | Februar | 2012
Die Studie „Bittere Bananen“, die Oxfam Deutschland Ende Dezember 2011 veröffentlicht hat, ist nicht nur bei den Medien auf breite Resonanz gestoßen. Inzwischen haben Fruchtvermarkter und Supermarktketten Gesprächsbereitschaft signalisiert. Lehrer/innen haben die Studie für den Unterricht zum Thema Wirtschaft und Menschenrechte bestellt.