Wirtschaft und Menschenrechte
Frauen kämpfen um die Anerkennung ihrer Arbeit in Biona Ranja, Indien.
Frauen kämpfen um die Anerkennung ihrer Arbeit in Biona Ranja, Indien. © Rajendra Shaw
Foto: protestierende Frau in Sri Lanka
Sharada Pokharrel setzt sich ein für eine bessere Aufklärung von Frauen über ihre Rechte. © Annie Bungeroth/Oxfam
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Wirtschaft und Menschenrechte

Bekannte internationale Unternehmen beuten durch ihre Einkaufspolitiken die Arbeitskräfte am unteren Ende der Lieferkette in Entwicklungsländern aus. Insbesondere Frauen sind schwer betroffen. Oxfam setzt sich für menschenwürdige Arbeitsbedingungen ein.

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29 | Januar | 2015
Am 16. Oktober wurde das Bündnis für nachhaltige Textilien gegründet. Auch mehr als 100 Tage nach der Gründung sind im Bündnis jedoch fast nur Unternehmen vertreten, die sich auch vorher schon einen Namen dadurch gemacht haben, fair und ökologisch zu produzieren.
01 | Dezember | 2014
Am 4. November 2014 hat Edeka die geplante Übernahme von Kaiser’s Tengelmann beim Kartellamt angemeldet. Das Unternehmen hat die Absicht, die 450 Kaiser’s Tengelmann-Märkte zum Sommer nächsten Jahres zu übernehmen. Bis zum März hat das Bundeskartellamt Zeit, die geplante Übernahme zu überprüfen und gegebenenfalls zu untersagen.
17 | Oktober | 2014
In seiner im September veröffentlichten „Sektoruntersuchung Lebensmitteleinzelhandel“ stellt das Bundeskartellamt fest, dass die Wettbewerbsbedingungen in Deutschland von einer Spitzengruppe aus Edeka, Rewe, der Schwarz-Gruppe (Lidl und Kaufland) und Aldi dominiert werden. Die Schlussfolgerungen des Bundeskartellamts bestätigen die Ergebnisse von Oxfam-Studien zur Fruchtbranche wie „Billige Bananen: Wer zahlt den Preis?“, nach denen die Einkaufsmacht der vier großen Supermarktketten es diesen ermöglicht, Nahrungsmittelhersteller und Lieferanten im Preis zu drücken. Dies wiederum ist eine der Hauptursachen für Einkommen unterhalb der Armutsgrenze und schlechte Arbeitsbedingungen für Beschäftigte und Kleinbäuerinnen und –bauern in Produktionsländern wie Ecuador, Peru und Kolumbien.
02 | Oktober | 2014
EU-Ministerrat stimmt für soziale und ökologische Transparenzvorschriften
24 | September | 2014
Deutsche Supermärkte tragen ihren Preiskampf um Bananen auf dem Rücken der kleinbäuerlichen Produzenten und Plantagenarbeiter aus. Das zeigt die Oxfam-Studie „Billige Bananen: Wer zahlt den Preis?“.
06 | August | 2014
Wie viele Sklaven arbeiten für Sie? Franziska Humbert, Oxfams Expertin für Arbeitsrechte, spricht über die Arbeitsbedingungen entlang der Lieferkette.
17 | Juli | 2014
Trotz der eindeutigen Erkenntnisse über unlautere Handelspraktiken im Lebensmittelsektor bleibt die EU untätig. Es wird keine europaweite Regulierung der Missstände geben, entschied die EU-Kommission am 16. Juli in Brüssel.
04 | Juli | 2014
Etappensieg beim Kampf gegen Missbrauch der Supermarktmacht. Lieferanten-Sonderzahlungen an EDEKA waren rechtswidrig.
17 | Juni | 2014
Insgesamt haben sich 2.088 Menschen beteiligt und es wurden 34.394 E-Mails an die Kandidat/innen der Europawahl verschickt. Vielen Dank an alle!
Die Broschüre fasst Fakten zu unfairen Einkaufsmethoden der Supermarktketten sowie deren negativen Auswirkungen auf Produzent/innen, Arbeitnehmer/innen und Verbraucher/innen zusammen.
Oxfams Eingabe zur EU-Konsultation zum Grünbuch über unlautere Handelspraktiken in der Business-to-Business-Lieferkette für Lebensmittel und Nicht-Lebensmittel in Europa.