Wirtschaft und Menschenrechte
Foto: protestierende Frau in Sri Lanka
Sharada Pokharrel setzt sich ein für eine bessere Aufklärung von Frauen über ihre Rechte. © Annie Bungeroth/Oxfam

Wirtschaft und Menschenrechte

Bekannte internationale Unternehmen beuten durch ihre Einkaufspolitiken die Arbeitskräfte am unteren Ende der Lieferkette in Entwicklungsländern aus. Insbesondere Frauen sind schwer betroffen. Oxfam setzt sich für menschenwürdige Arbeitsbedingungen ein.

02 | Februar | 2012
Die Studie „Bittere Bananen“, die Oxfam Deutschland Ende Dezember 2011 veröffentlicht hat, ist nicht nur bei den Medien auf breite Resonanz gestoßen. Inzwischen haben Fruchtvermarkter und Supermarktketten Gesprächsbereitschaft signalisiert. Lehrer/innen haben die Studie für den Unterricht zum Thema Wirtschaft und Menschenrechte bestellt.
22 | Juli | 2011
Vergangene Woche kündigten die Discountvorreiter Aldi Nord und Süd an, keine Bananen mehr von Lieferanten unbekannter Herkunft zu beziehen.Darüber hinaus wollen die Unternehmen bei der Auswahl der Lieferanten auf Einhaltung von Sozialstandards in der Produktion achten. Oxfam Deutschland begrüßt diesen Schritt grundsätzlich und wird dessen Umsetzung kritisch beobachten.
07 | April | 2011
Heute befasst sich der Bundestag mit dem Antrag der SPD „Gegen Missbrauch von Marktmacht“. Darin fordert sie, eine unabhängige Ombuds-Stelle zur Untersuchung und Ahndung unfairer Einkaufspraktiken des Lebensmittel-Einzelhandels gegenüber seinen Lieferanten einzurichten.
07 | März | 2011
Wer dem neuen globalen Leitfaden zur sozialen Verantwortung von Unternehmen und Organisationen folgt, darf auch in Zulieferbetrieben keine ausbeuterischen Arbeitsbedingungen dulden. Oxfam Deutschland hat die Verhandlungen zu ISO 26 000 seit 2007 begleitet und, gemeinsam mit anderen Nichteregierungsorganisationen, maßgeblich beeinflusst.

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