Mädchenbildung in Afghanistan
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zurück 1 / 8 vor„Mein Vater wollte mich nie zur Schule gehen lassen und sagte wir könnten uns das nicht leisten. Es gibt viele Familien in Afghanistan, die ihre Töchter nicht zur Schule gehen lassen. Bei Jungen ist das anders. Sie werden oft bevorzugt behandelt.“ | Meena, 17, Schülerin in der Balkh-Provinz in Nord-Afghanistan | © Louise Hancock/Oxfam
zurück 1 / 8 vorUnterricht im Zelt | Mädchen lernen in einem Zelt auf dem Gelände der Hashim-e Barat High School für Mädchen in Mazar-e-Sharif (Nord-Afghanistan). | © Louise Hancock/Oxfam
zurück 1 / 8 vorUnterricht im Zelt | Mädchen lernen in einem Zelt auf dem Gelände der Hashim-e Barat High School für Mädchen in Mazar-e-Sharif (Nord-Afghanistan). | © Louise Hancock/Oxfam
zurück 1 / 8 vor„Mein Vater wurde während es Bürgerkriegs getötet. Danach sind meine Familie und ich für mehrere Jahre nach Pakistan geflohen. Nach unserer Rückkehr nach Afghanistan war es einige Zeit besser. Dann kam die Gewalt zurück. Wir haben Angst.“ | Andisha, 27, Biologie-Lehrerin in der Sayedkhil-Mädchenschule in der Provinz Parwan. | © Louise Hancock/Oxfam
zurück 1 / 8 vor„Durch den Konflikt können wir nur unregelmäßig zur Schule gehen. Selbst wenn es ruhig ist, gibt es kaum Schulen und gute Lehrer. Wenn es zu Auseinandersetzungen kommt, nehmen die Eltern die Kinder aus Angst sofort aus der Schule. Zuhause haben wir nicht einmal Elektrizität und wir verlieren komplett den Kontakt zum Rest der Welt.“ | Shabnaste, 17, und ihre Schwester Sara, 16, gehen beide auf die Sayedkhil-Mädchenschule in der Provinz Parwan. | © Louise Hancock/Oxfam
zurück 1 / 8 vorNafeesa, Direktorin der Hashim-e Barat High School für Mädchen in Mazar-e-Sharif (Provinz Balkh, Nord-Afghanistan) | Nafeesa arbeitet seit 32 Jahren als Lehrerin und seit acht Jahren als Leiterin. | © Louise Hancock/Oxfam
zurück 1 / 8 vorNafeesa, Direktorin der Hashim-e Barat High School für Mädchen in Mazar-e-Sharif (Provinz Balkh, Nord-Afghanistan) | Für sie sind die schlechte Sicherheitslage und der Mangel an Schulmaterialien und -ausstattung das Hauptproblem. | © Louise Hancock/Oxfam
zurück 1 / 8 vor„Wir haben die religiöse Verpflichtung sowohl unsere Söhne als auch unsere Töchter zu unterrichten. Für die Bildung unserer Kinder müssen wir alle Opfer bringen. Ansonsten werden sie für immer blind bleiben.“ | Direktor der Sayedkhil-Mädchenschule in der Provinz Parwan. | © Louise Hancock/OxfamMädchenbildung galt in den letzten Jahren als eine der wenigen Erfolgsgeschichten in Afghanistan. Doch dieser Erfolg ist gefährdet. Dies geht aus einer Befragung von 1.600 Schülerinnen, Eltern und Lehrer/innen in 17 von 34 afghanischen Provinzen hervor, deren Ergebnisse Oxfam, CARE und 14 weitere Hilfsorganisationen in der Studie „High Stakes – Girls’ Education in Afghanistan“ am 24. Februar 2011 veröffentlichen.
Demnach gefährden Armut, frühe oder erzwungene Heirat, die schlechte Sicherheitslage, der Mangel an qualifizierten Lehrer/innen, schlecht ausgestattete Schulen und fehlende Sekundarschulangebote die bisherigen Erfolge.
Mehr lesen: Afghanistan: Mädchenbildung ist gefährdet
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