100.000 Stimmen gegen Kürzungen bei Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe
Rund 100.000 Menschen haben sich stark gemacht für Solidarität und gegen Kürzungen bei internationaler Hilfe und die Bündnispetition „Solidarität nicht kaputtsparen – Gemeinsam für Frauenrechte!“ unterzeichnet.
In den Oxfam Shops, auf Aktionstagen bei den Demos zum Tag der Arbeit am 1. Mai, bei Nachtflohmärkten und nachhaltigen Straßenfesten und auf der Abschiedstour der Band „Die Toten Hosen“ haben Menschen ihre Stimme genutzt und sich für globale Gerechtigkeit und internationale Projekte eingesetzt.
Übergabe der Petition an Miersch und Mack
Am 8. September wurde die Petition mit Oxfams Anliegen an den Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Dr. Matthias Miersch und den stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Klaus Mack überbracht. Beide drückten ihren Respekt und ihre Anerkennung für die Arbeit der Zivilgesellschaft aus und äußerten den Willen, das Anliegen zu prüfen.
Ohne die tausenden von Unterschriften und Gespräche der vergangenen Monate wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Ein großes Dankeschön gilt daher allen, die sich mit Oxfam und dem gesamten Bündnis für die Petition eingesetzt haben.
Der gemeinsame Protest zeigt Wirkung
Verschiedene Medien, darunter die Süddeutsche Zeitung, taz, die Evangelische Zeitung und die Deutsche Welle berichteten über die Übergabe der Petition „Solidarität nicht kaputtsparen – Gemeinsam für Frauenrechte!“ und weitere Aktionen von Entwicklungsorganisationen.
Auch in den seit September laufenden Haushaltsverhandlungen wurde das Anliegen für eine starke Entwicklungszusammenarbeit in der Plenardebatte am 9. September teilweise im Wortlaut aufgegriffen und die geplanten Kürzungen kritisch hinterfragt, teilweise auch von der Regierung.
Die Kampagne und die erfolgreiche Übergabe der Petition haben Bewegung in die Debatte über Entwicklungszusammenarbeit gebracht.
Jetzt geht es weiter: Schreiben Sie den Abgeordneten aus Ihrem Wahlkreis und machen Sie ihnen klar: Deutschland muss international Verantwortung übernehmen und Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit wieder verlässlich finanzieren.